Umnutzung der ehemaligen Gummifabrik Reithoffer zur Landesmusikschule und Amtshaus der Stadt Steyr
In memoriam Dipl.-Ing. Dr. Hans-Jörg Kaiser
Diese Fabrikanlage war Standort der bedeutenden Gummi- und Kabelwerke „Josef Reithoffers Söhne“. Im jüngsten Abschnitt ihrer wechselvollen Geschichte begannen 2007 die Sanierungs- und Bauarbeiten zur Umwandlung in eine Landesmusikschule und das Neue Amtshaus. Beide wurden 2009 eröffnet. 2010 erhielt die Stadt Steyr für die Umnutzung und Restaurierung den Denkmalpreis des Landes Oberösterreich.
So, 25. September 2016
Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ lädt der heurige Tag des Denkmals zu einer kulturgeschichtlichen Reise auf historischen Wegen und Straßen Österreichs ein: Pilgerwege, Handelsstraßen und Kellergassen dokumentieren jahrhundertealte Geschichte, zahlreiche Themenwege erschließen spezifische Denkmallandschaften. Nicht zuletzt sind architektonische Meisterleistungen wie die Großglockner-Hochalpenstraße und die Semmeringbahn auch Zeugen historischer Straßen- und Schienenbaukunst. „Gemeinsam unterwegs“ steht im übertragenen Sinn aber auch für das Zusammenwirken privater Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer, Vereine und öffentlicher Institutionen bei der Erhaltung des Denkmalbestandes.
Nähere Informationen finden Sie unter www.tagdesdenkmals.at und in der Broschüre zum Tag des Denkmals, die alle Mitglieder der GLD bereits per Post erhalten haben.
Soeben ist Heft 2/2016 unseres Mitteilungsblattes erschienen. Die Mitglieder der GLD haben es bereits per Post erhalten, nun steht es auch unter diesem Link zum Download zur Verfügung. In dieser Ausgabe finden Sie neben unserem umfangreichen Veranstaltungskalender spannende Berichte zu aktueller Forschung.
Weiterlesen: ARCHIV: Das neue Mitteilungsblatt ist erschienen!
„Donau-Limes als UNESCO Weltkulturerbe – Chance und Wegbereiter“
Mi, 21. September 2016, 10:15 – 16:30 Uhr
u.a. mit OÖ. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeskulturdirektor Mag. Kräter
Anlässlich der Einreichung zur Erweiterung der UNESCOWelterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches“ um den österreichischen und bayerischen Abschnitt des Donau-Limes von Regensburg bis Hainburg laden Sie die Direktion Kultur des Landes OÖ und die ARGE Donau Österreich in Kooperation mit den Bundesländern Niederösterreich und Wien sowie dem Bundeskanzleramt (Kunst und Kultur) zu einem Netzwerktreffen zwischen Kultur und Tourismus.
Veranstaltungsort: Schlossmuseum Linz (Festsaal), Schlossberg 1, 4020 Linz
Veranstalter: Amt der OÖ. Landesregierung, Kulturdirektion
Um Anmeldung zu den einzelnen Programmpunkten per E-Mail – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
oder telefonisch - 0732/7720 15658 - wird ersucht.
Zum 150. Todestag
Martin Osen
Caspar Zeitlinger (4. Jänner 1798–22. Februar 1866) war ein bedeutender österreichischer Industrieller des Vormärz. Um 1845 beschäftigte er in seinen Sensenwerken über 450 Mitarbeiter und erzeugte jährlich 200.000 Sensen, die als wichtigster Exportartikel Österreichs weltweit exportiert wurden. Er war einer der größten Privatunternehmer der Monarchie und erster Bürgermeister seiner Heimatgemeinde.
Als Caspar Zeitlinger 1798 geboren wurde, war Micheldorf bereits seit Jahrhunderten Zentrum der europäischen Sensenproduktion. Sensen waren als absolute High-Tech-Produkte ihrer Zeit wichtigster Exportartikel der Monarchie. Alle Vorfahren Caspar Zeitlingers hatten seit Generationen Sensenwerke betrieben, der berufliche Weg war also vorgezeichnet. Er verstand es allerdings, diese besondere Ausgangslage zu nutzen.
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