Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Oberösterreich

Die Krippe im Dom

 
Die Krippe im Dom braucht unsere Hilfe

Eine umfangreiche Befundung im Frühjahr 2020 hat den dringenden Restaurierungsbedarf der Krippe im Dom deutlich gemacht. Behutsam und sorgfältig werden seither in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt die über 80 Figuren, Krippenlandschaft und Malereien gereinigt, restauriert, ergänzt und konserviert. Bis Weihnachten 2020 erstrahlen 30 Figuren in neuem Glanze, die restlichen Teile der Krippe folgen im Advent 2021. Die Krippe im Dom wird künftig nicht nur in der Krypta des Mariendoms Linz selbst, sondern auch virtuell zu besuchen sein.

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Weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.krippeimdom.at.

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Immaterielles Kulturerbe Bauhüttenwesen

Immaterielles Kulturerbe: Bauhüttenwesen im UNESCO-Register Guter Praxisbeispiele

Steinmetz 2 Claudia TaboriDer zwischenstaatliche Ausschuss der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe hat am 17. Dezember 2020 das Bauhüttenwesen in sein Register Guter Praxisbeispiele aufgenommen. Die Bewerbung wurde von 18 Bauhütten aus 5 Ländern eingereicht. Der volle Name der Bewerbung lautet „Das Bauhüttenwesen der Großkirchen Europas – Weitergabe, Dokumentation, Bewahrung und Förderung von Handwerkstechniken und -wissen“. 18 Bauhütten aus Deutschland, Frankreich, Norwegen, Österreich und der Schweiz haben sich für den Antrag auf Aufnahme des Bauhüttenwesens in das internationale Register Guter Praxisbeispiele zusammengeschlossen.

Bildschirmfoto 2020 12 20 um 170840„Der größte Vorteil des Bauhüttenwesens ist eine kontinuierliche Ausführung von Restaurierungsarbeiten durch ein Team, das stark mit dem Objekt verbunden ist und dessen neuralgische Punkte kennt“, erläutert Andreas Hindemann, Münsterbaumeister aus Basel. „Wir freuen uns außerordentlich über den positiven Entscheid und damit über die Anerkennung unserer Arbeit“, fügt er hinzu.

Mehr dazu unter http://www.bauhuetten.org, oder in beiliegender Medienmitteilung. Zum Öffnen klicken Sie ganz einfach auf das Bild rechts. (Foto: Claudia Tabori)

Der historische "Rückblick"

In dieser Rubrik präsentieren wir einen landeskundlichen Schnappschuss, dessen Entstehungskontext nicht hinreichend geklärt ist. Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe bei der Klärung von Aufnahmeort, -zeit und -anlass.

Wir sind gespannt, ob die aktuelle Ansicht mit Blick auf den charakteristischen Kirchenturm im Hintergrund ausreichend Hinweise bereithält, um bei der/dem Einen oder Anderen für ein Aha-Erlebnis zu sorgen. Als kleine Unterstützung können wir Ihnen nur mitgeben, dass das Bild wohl zwischen 1880 und 1890 entstanden ist. 

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Durch einen Klick auf das Bild stellen Sie das aktuelle „Rätselbild“ vergrößert dar.

Wo könnte diese Aufnahme entstanden sein? Sie wissen mehr dazu? Dann senden Sie uns Ihre klärenden Hinweise bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Mitteilungsblatt 1 / 2020 abrufbar

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Nun können Sie mit der Juni-Ausgabe des Jahrgangs 50 unseres Mitteilungsblatts noch einmal den GLD-Sommer 2020 Revue passieren lassen. Blättern Sie noch einmal durch die Sonderausgabe mit der Firmenliste 2020 / 2021, in der Sie nebst Nachrufen und einer Buchvorstellung auch interessante Beiträge zum dritten Schutzbau am Donaulimes in Oberösterreich sowie zur Landesmusikkunde finden. 

Mit einem Klick auf das Heft-Cover öffnen Sie die Online-Version des Mitteilungsheftes 2 / 2020. Die GLD wünscht Ihnen eine angenehme Lektüre!

 

Zeugen der Geschichte zum Sprechen bringen

Eine Kooperation des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung sowie dem Verbund OÖ. Museen:csm Logo AK Klein Flurdenkmalforschung OOE 1ef390836flogo ooemuseen at

Neue Datenbank für Oberösterreichs Klein- und Flurdenkmäler

Seit Ende November steht im Landeskundeportal forum oö geschichte eine zentrale Datenbank zur Verfügung, die den Klein- und Flurdenkmälern Oberösterreichs gewidmet ist. Damit ist ein gemeinsames Projekt des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung und des Verbundes Oberösterreichischer Museen in eine entscheidende Phase eingetreten: Der Abschluss einer aufwändigen  Konzeptions- und Programmierarbeit stellt zugleich den Startpunkt eines großen Dokumentationsprojekts dar, das auf viele Jahre angelegt ist. Denn etwa 30.000 Kleindenkmäler gilt es in Oberösterreich zu erfassen und zu dokumentieren.

Bis dato wurden Informationen zu 1500 Denkmälern aus 24 Gemeinden eingetragen, wissenschaftlich eingeordnet, ihre Entstehungsgeschichten dokumentiert und für Recherchen freigegeben. Noch viele weitere Gemeinden sollen folgen. Dazu werden Interessierte zur Mitarbeit eingeladen. Ein Direkteinstieg in die Datenbank ist über www.ooegeschichte.at/datenbanken/kdb via „Detailsuche“ möglich.

01 St Florian Oelbergkapelle Foto c Brigitte Heilingbrunner

Bild: Ölbergkapelle, St. Florian: Die denkmalgeschützte Ölbergkapelle in St. Florian lässt sich in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. In der Rundkapelle ist die Ölbergszene dargestellt - alljährlich findet hier am Gründonnerstag eine Andacht statt. (Fotorechte: Brigitte Heilingbrunner)

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