Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Oberösterreich

Energieefffizienz von Doppelfenstern

Bereits im letzten Mitteilungsheft 1/2018 erschienen, können Sie sich jetzt hier noch einmal über die tatsächliche Energieeffizienz von Doppelfenstern informieren. - Klicken Sie einfach auf das Bild, um den Beitrag zu öffnen. 

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

 

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Denkmalrechtstag 2018

Der Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien laden zum Denkmalrechtstag 2018 bei demeine hochkarätig besetzte Runde von Vortragenden - darunter auch Andreas Kovar - zu Veränderung und Verfahrenskoordination im Denkmalrecht referieren werden.

Eine hochinteressante Veranstaltung, die auch für die derzeitigen Aktivitäten der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege genau ins Schwarze trifft. Lassen Sie sich den Denkmalrechtstag am Dienstag, 26. Juni 2018 in der Schottenbastei 10-16, 1010 Wien also nicht entgehen! 

Für weitere Informationen zu Vortragenden sowie allen Programmpunkten öffnen Sie die Einladung durch einen Klick auf das untenstehende Bild!

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CLE-Start in Linz

Die Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege darf Sie auf einen Vortrag von Bischof "emeritus" Dr. h. c. Maximilian Aichern OSB, am 29. Mai 2018 um 19.30 Uhr im Oberstufenrealgymnasium Adalbert Stifter in der Stifterstraße 27, 4020 Linz aufmerksam machen. Das Thema:

„Von der Nördlichen Adria zur Donau und den Siedlungen Ufernorikums –

Wege der Kultur und des Glaubens in Spätantike und im Frühen Mittelalter“

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Nach rund 20 Jahren Aktivität vorwiegend in Italien startet das CLE-Centrum Latinitatis Europae nun auch in Linz.

Am 29.Mai wird es um 19.30 am Adalbert-Stifter-Gymnasium der Diözese (Linz, Stifterstraße) die erste Veranstaltung geben. „Von der Nördlichen Adria zur Donau und den Siedlungen Ufernorikums – Wege der Kultur und des Glaubens in Spätantike und im Frühen Mittelalter“ wird das Thema des Abends sein, der als Hauptreferenten Bischof „emeritus“ Maximilian Aichern OSB und als Co-Referenten Mag. Peter Glatz, Dr. Stefan Traxler und Dr. Rainer Weißengruber haben wird. Das Stifter-Gymnasium wird für künftige CLE-Veranstaltungen die Location sein, Dir. Dr. Andreas Thiel, der den Abend als Hausherr einleiten wird, hat sich freudig bereit erklärt, seine Schule als beherbergendes Institut für die Abende des CLE zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt ein herzliches „Danke“!

Das Thema dieses Einstiegsabends bietet sich auch aus aktuellen Gründen an: Die heurige OÖ - Landesausstellung beschäftigt sich mit dem Zeitraum der späten Antike im Raum an der Donau und auch die Verbindungen zum italischen Kernland der Latinitas werden unter verschiedenen Aspekten unter die Lupe genommen.

Das CLE wurde 1998 in Aquileia (Friaul) von Rainer Weißengruber und einigen italienischen Kollegen des Raumes zwischen Venedig und Triest gegründet, expandierte schon bald in verschiedene Regionen in Italien, von Südtirol bis Sizilien, erwarb schließlich auch eine Vertretung in Dublin und konnte in letzter Zeit Repräsentanten und Mitarbeiter auch in Österreich, Deutschland, in der Schweiz, Großbritannien, Dänemark und Belgien finden. Die Schwerpunkt-Städte des CLE in Italien sind Verona, Bozen, Mailand, Bologna, Genua, Florenz, Assisi, Rom, Cosenza und Siracusa. Wir sind auch im Verlagswesen tätig, sind als Fortbildungsinstitution vom ital. Ministerium für Bildung anerkannt, haben eine operative Verbindung zur Universität der Salesianer in Rom und zur römischen Sapienza-Universität. Jüngster Bauplatz ist eine Joint-Venture-Kooperation mit der Valente Academy in Mailand und mit der Link Campus University in Rom.

Das CLE wird vom Autor dieser Zeilen seit 20 Jahren geleitet, in enger Verbindung zu namhaften italienischen (und nicht nur italienischen) Professoren der Klassischen Philologie. Eines unserer besonderen Ziele ist eine gemeinsame europäische Entwicklung didaktischer Neuerungen, Austausch von Erfahrungen und Modellen um Latein (u Griechisch) für junge Menschen einladend anzubieten.

Linz soll nun ein CLE-Punkt besonderer Prägung werden. Zusammen mit der SODALITAS und Latein- ARGEs und weiteren Partnern denken wir an ein Didacticum Europaeum, das bewusst am Limes des Imperium Romanum arbeiten soll. Linz nicht nur als Grenzstadt der römischen Welt, sondern Kreuzungspunkt der Ideen mit Strahlkraft in verschiedene Richtungen – auch in Sachen „Classics“.

Wir freuen uns, Lehrende, Liebhaber und Freunde der antiken, klassischen, nachklassischen, christlichen, europäischen … Kultur(en) am 29.Mai beim Start des CLE-Lentia begrüßen zu dürfen. Mitarbeitsfreudigen „comites“ sagen wir schon jetzt ein herzliches Willkommen ...

Rainer Weißengruber – Präsident des CLE

 

CLE-Start in Linz

Vortrag: Von der Nördlichen Adria zur Donau und den Siedlungen Ufernorikums – Wege der Kultur und des Glaubens in Spätantike und im
               Frühen Mittelalter“

Referent: Bischof „emeritus“ Dr. h. c. Maximilian Aichern OSB

Termin: 29. Mai 2018, 19.30

Ort: ORG Adalbert Stifter Linz, Stifterstraße 27, 4020 Linz

Mehr Informationen auf der Offiziellen Homepage des CLE.

 

NEUERSCHEINUNGEN

Fortsetzung der Reihe Forschungen in Lauriacum mit den Bänden 16 & 17!

Rechtzeitig mit Beginn der OÖ. Landesausstellung sind die ersten beiden (Band 16 & 17) von insgesamt vier neuen Bänden 2018 der Forschungen in Lauriacum (FiL) erschienen! 

Die 1953 gegründete Reihe Forschungen in Lauriacum wird seit 2006 von der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich (OÖ. Musealverein, 1833) in Kooperation mit dem Museumsverein Enns und seit 2014 auch wieder in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesmuseum herausgegeben. Mit den Impulsen durch die OÖ. Landesausstellung 2018 und dem geplanten UNESCO Welterbe "Donaulimes" erfährt die Reihe besonderen Aufschwung.  

Sichern Sie sich die beiden spannenden Neuerscheinungen als wissenschaftlichen Background zur Landesausstellung mittels Bestell-Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 0732 / 77 02 18. Wir senden Ihnen die Bücher sehr gerne zu. Bitte vergessen Sie bei Ihrer Bestellung nicht, uns Ihre Adresse mitzuteilen. Sie können die Werke natürlich auch sehr gerne während unserer Öffnungszeiten (Montag und Mittwoch, 9.30 bis 13.30 Uhr) in unserem Büro (Promenade 33 / 103 - 104 / 4020 Linz) erwerben.

Vielen Dank für Ihr Interesse! 


Cover FiL16Forschungen in Lauriacum, Bd. 16

Stefan Groh 

Im Spannungsfeld von Macht und Strategie 

Die legio II Italica und ihre castra von Ločica (Slowenien), Lauriacum/Enns und Albing (Österreich), Linz 2018. 

228 Seiten, 91 Seiten mit Farbabbildungen. Softcover. ISBN 978-3-902299-10-9

Preis: € 25,- (für Mitglieder der GLD nur € 21,-) 

 

Stefan Groh präsentiert in der Publikation "Im Spannungsfeld von Macht und Strategie" die Ergebnisse eines 10-jährigen Forschungsprojekts am Österreichischen Archäologischen Institut zu den drei Legionslagern der zweiten italischen Legion von Ločica (Slowenien), Lauriacum / Enns und Albing (Österreich). Basierend auf geophysikalischen Prospektionsbefunden, der Integration und Revidierung verfügbarer Pläne und einer bautypologischen Analyse der drei castra sind eine Neuinterpretation der Ereignisgeschichte der Legio II Italica sowie militärischer Strategien der Markomannenkriege (166 - 180 n. Chr.) als Ergebnis hervorzuheben.

 

Forschungen in Lauriacum, Bd. 17Cover FiL17

Helga Sedlmayer 

Extra muros

Lebenswelt der consistentes ad legionem von Lauriacum, Linz 2018.

404 Seiten, 147 Seiten mit Farbabbildungen. Softcover. ISBN 978-3-902299-11-6 

Preis: € 33,- (für Mitglieder der GLD € 29,-)  

 

In ihrer vorliegenden Studie "Extra muros" widmet sich Helga Sedlmayer der antiken Alltagskultur und Ereignisgeschichte der consistentes ad legionem, also der bei der Legio II Italica in Lauriacum / Enns ansässigen und bedarfsorientiert für die Versorgung der Truppe arbeitenden Bevölkerung. In der rund 100jährigen Historie des Platzes spiegeln die materiellen Hinterlassenschaften auf vielfältige Weise die severische Blütezeit wider. Nuancenreich sind zahlreiche den Alltag bestimmende Faktoren zu dokumentieren, die Alphabetisierung und Schriftlichkeit, die Verehrung von Roma aeterna, die Loyalität der consistentes ad legionem zum Herrscherhaus, die allgemeine Militarisierung der Gesellschaft und die Rechtssicherheit sowie die Konsumation monopolisierter Massengüter.

 

Richten Sie Ihre Bestellungen bitte an die Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich 

Haus der Volkskultur / Promenade 33 / 103 - 04 / 4020 Linz

Tel.: 0732 / 77 02 18

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spenden für den Linzer Mariendom

In folgendem Artikel aus den OÖ. Nachrichten vom 14. Mai 2018 erfahren Sie mehr über den Domhüttenmeister Gerhard Fraundorfer und zudem, wie Sie die Sanierung und den Erhalt des Linzer Mariendoms durch eine Spende unterstützen können:

 

"Wir sind die Dinosaurier und
die Letzten unserer Zunft"

LINZ. Gerhard Fraundorfer – vom Schriftenhauer zum Domhüttenmeister.

 

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Auf "seiner" Baustelle, dem Linzer Mariendom: Gerhard Fraundorfer (56) aus St. Martin im Mühlkreis Bild: Weihbold

 

"Für mich war klar, dass ich nicht bei den Grabplatten im Waldviertel bleibe", sagt Gerhard Fraundorfer. Als Domhüttenmeister leitet er seit rund 20 Jahren alle Steinmetzarbeiten am und im Linzer Mariendom. Dabei wollte der gebürtige Niederösterreicher ursprünglich Koch werden.

"Im Alter von 15 habe ich mir gedacht, als Koch musst du jedes Wochenende arbeiten", sagt Fraundorfer. Also hat er das Angebot eines Bekannten angenommen, der Schriftenhauer für Grabplatten war. "Fünf Jahre habe ich händisch, ohne maschinelle Unterstützung, zweieinhalb Meter lange Grabsteinplatten bearbeitet, weil es in meinem Waldviertler Lehrbetrieb – anders als beim Bau des Linzer Mariendoms im 19. Jahrhundert – noch keinen Presslufthammer gegeben hat", sagt der heute 56-Jährige. Nach einer Exkursion als Berufsschüler in einen modernen Steinmetzbetrieb in Traun mit vielen Maschinen dachte sich Fraundorfer: "Da kannst du noch etwas lernen." Er übersiedelte nach Oberösterreich, absolvierte die HTL-Fachschule für Steinmetze und ließ sich zum Denkmalpfleger ausbilden.

2001 tauschte Fraundorfer, der in St. Martin im Mühlkreis heimisch geworden ist, den Kugelschreiber gegen den Meißel. "Wir Dom-Steinmetze sind die Dinosaurier und die Letzten unserer Zunft", sagt der Domhüttenmeister. Oft werde er gefragt: "Habt ihr irgendwo eine Kopierfräse?" Aber jede Oberfläche einer Skulptur erzähle ihre eigene Geschichte. "Eine Maschine kann unsere individuelle Steinmetzarbeit nicht nachmachen." Deshalb werde in der Denkmalpflege europaweit immer noch händisch gearbeitet wie vor Hunderten Jahren auch.

Nun, bei der Sanierung des Domturms, wird der damals als Notlösung verbaute spröde Vulkantuff gegen Quarzsandstein ausgetauscht. "Wir geben dem Domturm die Oberfläche der Stunde null zurück. Wenn darauf geachtet wird, steht der Linzer Mariendom noch Tausend Jahre und länger", sagt Fraundorfer.

Spenden für Linzer Dom

Wer für die Sanierung und den Erhalt des Linzer Mariendoms spenden und den Betrag steuerlich absetzen möchte, kann direkt an das Bundesdenkmalamt (AT07 0100 0000 0503 1050) überweisen. In die vier Zeilen des Verwendungszwecks einfach den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, den Aktionscode 34 (damit die Spende richtig zugeordnet werden kann) und die Adresse eintragen.

 

Artikel am 16. Mai 2018 abgerufen auf der Homepage der OÖ. Nachrichten.

 

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