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Begegnung und Austausch bei OÖ Museumswoche im Mai
Vom 1. bis zum 10. Mai 2026 öffnen 73 Museen aus ganz Oberösterreich im Rahmen einer gemeinsamen Aktionswoche ihre Türen. Bei 200 Programmpunkten erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto TREFFPUNKT MUSEUM ein abwechslungsreiches Angebot. Zahlreiche Museen bieten freien oder ermäßigten Eintritt.
Eröffnungen, Vorträge und Diskussionsrunden, Themenführungen sowie Ortsrundgänge schaffen Raum für Austausch und spannende Begegnungen. Besonders Familien und Kinder dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Viele Museen laden zu innovativen Vermittlungsformaten, kreativen Workshops, Tagen der offenen Tür oder zum individuellen Erkunden der Ausstellungen ein. Musikalische Beiträge und kulinarische Schmankerl runden das abwechslungsreiche Kulturerlebnis der Museumswoche ab.
Weiterführende Informationen zur Aktionswoche finden Sie auf der Website des Verbunds der OÖ Museen unter www.ooemuseen.at
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Was erzählen uns Mauern? Jahrestagung, Sa, 30. Mai 2026
Die diesjährige Tagung widmet sich dem Bauen und dem Gebauten. Neben der Haus- und Hofforschung liefert die Bauforschung Erkenntnisse über das Schriftliche hinaus, in der Klein- und Flurdenkmalforschung steht auch das Bewahren im Mittelpunkt. Bauliche Themen betreffen immer die Gegenwart: Welche Objekte prägen die Identität eines Ortes, welche wollen wir für die Zukunft erhalten? Darüber soll ein Aus tausch zwischen Fachleuten und Kolleg:innen erfolgen.
Historische Bauforschung
Ein zentrales Forschungsgebiet der Heimatforschung ist seit jeher die Geschichte von Häusern und Höfen. In der Beschäftigung mit Klein- und Flur denkmalen ergänzen sich Recherche und Wissen besonders mit dem Aspekt des Erhaltens und Bewahrens. Und immer sind wir Forscher:innen auch Eigentümer:innen, Nachbar:innen und Bürger:innen. Also nicht nur in der Geschichte zuhause, sondern selbstverständlich in der Gegenwart.
Baukulturelles Erbe
Im Grunde ist alles, was steht und je errichtet wurde unser baukulturelles Erbe. Die Fragen für die Gegenwart lauten: Was brauchen wir davon noch und was machen wir damit? Welche Objekte machen die Identität eines Ortes aus, welche wollen wir für die Zukunft bewahren?
Ein Klick auf das Bild oberhalb öffnet den Folder samt Programm zur Veranstaltung.
Fr, 11. September 2026
Beim Aufstand von 1625/26 wandten sich die Bauern, Handwerker, städtische Instanz und sogar niedrige Adelige in erster Linie gegen die Gegenreformation und die bayrische Besatzung. In Folge des Frankenburger Würfelspieles und der Unzufriedenheit der Bevölkerung kam es am 17. Mai 1626 zu einem Streit in Lembach. Dieser gilt als direkter Auslöser der Aufstände. Von Lembach ausgehend, schlossen sich die Bauern zusammen und eroberten zahlreiche Städte, darunter auch Freistadt.
Foto und Bild: Sammlung Schlossmuseum Freistadt.

PROGRAMM:
8.00 Uhr: Abfahrt Linz Bahnhof.
8.45 – 11.45 Uhr: Freistadt
1) Führung zu den Schauplätzen 1626: Frauenkirche, Böhmertor, Scheiblingturm, Schloss und Schlosskapelle. Führung: Rudi Wizani und Fritz Fellner.
2) Besuch der Ausstellung „Freistadt und der Bauernkrieg 1626“
im Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt. Führung: Bettina Stütz.
12.00 Uhr: Mittagessen in Freistadt
14.30 Uhr: Miesenwald bei Schenkenfelden
Besuch des Schlachtfeldes des 30. August 1626 mit der Bauernkriegs Gedenkkapelle. Führung: Josef Enzenhofer, Schenkenfelden.
Inmitten der Innviertler Hügel sticht ein baugeschichtliches Juwel hervor: Schloss Hackledt. Während das Gebäude seiner zukünftigen Nutzung entgegensehnt, werden behutsame Restaurierungsschritte gesetzt. Bereits vor zwei Jahren wurde das Haus durch die Absenkung des Bodenniveaus erfolgreich trockengelegt – eine wesentliche Voraussetzung für alle weiteren Maßnahmen. Derzeit erfolgen wissenschaftliche Untersuchungen der Fassadenoberflächen. Sie bilden die Grundlage für ein fachliches Format, das sich im kommenden Jahr einem Thema widmen wird: dem sachgerechten Umgang mit Kalk. Die Analysen erfassen Materialaufbau, Zuschlagstoffe, frühere Eingriffe, Schadbilder und bauphysikalische Eigenschaften. Erst danach wird entschieden, welche exemplarischen restauratorischen Schritte sinnvoll sind.
Weiterlesen: Praxisworkshop: KALK verstehen – anwenden – erhalten
Zu den grundlegenden Aufgaben der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich zählt die Unterstützung jener Mitglieder, die sich um die Erhaltung eines Baudenkmals bemühen. Die Suche nach geeigneten Firmen, die Erfahrungen im Umgang mit historischer Bausubstanz haben und über die notwendigen technischen Fertigkeiten verfügen, gestaltet sich jedoch häufig schwierig. Daher erstellen wir jährlich eine Liste von Betrieben, die unseren hohen Ansprüchen im Umgang mit historischen Bauwerken entsprechen. Die Kriterien, die über eine Aufnahme in die Liste entscheiden, werden von einer Fachjury erarbeitet und die entsprechenden Firmen danach ausgewählt.
Die Firmen wenden unterschiedliche Methoden an. Für jedes Objekt muss die spezifisch denkmalgerechte Variante ausgesucht werden. Bitte konsultieren daher noch in der Planungsphase – vor der Auswahl der Methoden und Beginn der Baumaßnahmen – das Bundesdenkmalamt. Die dortigen MitarbeiterInnen helfen Ihnen, die richtige Methode auszuwählen. In bestimmten Fällen kann auch finanzielle Unterstützung geboten werden. Kontakt: Bundesdenkmalamt, Landeskonservatorat für Oberösterreich, Rainerstraße 11, 4020 Linz, Tel.: +43 1 534 15 – 0, Mail:
Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen für Ihr Bauprojekt, nicht zuletzt aber auch viel Freude mit Ihrem Baudenkmal!
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