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Mi, 18. November 2026
LANDESKUNDEFAHRT mit Führungen und Vortrag: Archäologie und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus: Mauthausen und Gusen

Ausgrabungsareal des spätbronzezeitlichen Gräberfeldes Gusen durch Konzentrationslagerhäftlinge; das Gebiet wurde als Schutzgebiet der Waffen-SS ausgewiesen. © Bundesdenkmalamt, Abteilung Archäologie, Mauerbach, Fotoarchiv.
KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Führung durch die Ausstellung „Dinge erzählen. Archäologie des KZ-Systems Mauthausen-Gusen“
Seit über zwei Jahrzehnten erforschen Archäolog:innen die materiellen Spuren des KZ Mauthausen und seiner Außenlager. Die Ausstellung macht diese Arbeit erstmals umfassend sichtbar. Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune wird uns durch die Ausstellung führen und erklären, welche Bedeutung archäologische Funde für das Verständnis des nationalsozialistischen Lagersystems haben. Objekte aus dem Lageralltag geben Einblicke in Lebensrealitäten, Überlebensstrategien und soziale Beziehungen der Häftlinge, ebenso wie in Strukturen von Gewalt und Zwangsarbeit. Gleichzeitig ermöglichen sie es, individuelle Geschichten sichtbar zu machen und den Menschen hinter den Spuren ihre Identität zurückzugeben.
Weiterlesen: Archäologie und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
Hier gelangen Sie zum Folder samt Programm. Bei Interesse wird um Anmeldung via
Anton Bruckner im Salzkammergut. Wissenschaftliches Symposion der OÖ Landes-Kultur GmbH und des Anton Bruckner Instituts am 9. & 10. September 2026 in der Trinkhalle Bad Ischl.
Sa, 3. Oktober 2026, um 19.00 Uhr im Kulturzentrum Gosau
"Das Gosautal" - Ein Juwel der Historischen Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut. Eine Entdeckungsfahrt in das Gosautal auf 443 Buchseiten. Wissenschaftlich konzipiert und herausgegeben von Univ.-Lektor Dipl.-Ing. Dr. Hans Peter Jeschke.
Das Buch lädt auf 443 Seiten und mit rund 200 Bildern zu einer vielseitigen Spurensuche durch Landschaft, Geschichte sowie Natur- und Kulturerbe der Region ein. Der Bogen reicht von Alm- und Forstwirtschaft, Paarhöfen und Schleifsteinhauern über Tracht, Mundart, Musik und gelebte Traditionen bis zur evangelischen und katholischen Geschichte. Weitere Schwerpunkte führen zu Geologie, Fossilien und Erdgeschichte sowie in das Natura-2000-Schutzgebiet Dachstein mit seiner Karst- und Höhlenwelt.
Anschaulich wird auch die vom Salz geprägte Entwicklung des Salzkammerguts beleuchtet. Die Entdeckung der Alpen, Biedermeier, Sommerfrische und früher Tourismus sowie bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst, Literatur, Wissenschaft und Technik ergänzen das facettenreiche Bild. Den Blick in die Zukunft richten Fragen zu Schutz, Pflege und Entwicklung der UNESCO-Weltkulturerbelandschaft.

So, 27. September 2026
Unter dem Motto „Denkmale: Wert für alle.“ lädt das Bundesdenkmalamt am 27. September 2026 dazu ein, kulturelles Erbe bei freiem Eintritt zu entdecken. Das vollständige Programm mit mehr als 40 Denkmalen und elf Touren in Oberösterreich ist online unter www.tagdesdenkmals.at abrufbar. Österreichweit können ca. 300 Denkmale und Touren erkundet werden.
Rund 40.000 Objekte stehen in Österreich unter Denkmalschutz. Einige dieser Denkmale sind gar nicht oder nur eingeschränkt zugänglich. Einmal im Jahr öffnen sich die Türen für Besucher:innen: Am Tag des Denkmals bietet sich die Gelegenheit, das kulturelle Erbe Österreichs zu entdecken und zu erleben.
Mehr Informationen rund um den Tag des Denkmals gibt es auf www.tagdesdenkmals.at



