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Der Zeitungsbericht ist in MeinBezirk erschienen und seit 17. Juni 2026 via Schloss Steyregg: Denkmalamt "wollte einfach keine Photovoltaik-Anlage" - Linz online abrufbar.
Schloss Steyregg: Denkmalamt "wollte einfach keine Photovoltaik-Anlage"
Der Steyregger Schlossherr Niklas Salm-Reifferscheidt wollte das kaputte Dach am Rossstall durch eine In-Dach-Photovoltaikanlage ersetzen, die optisch wie ein Blechfalzdach aussieht – und scheiterte mit diesem Vorhaben am Denkmalamt.

Um die mit dem roten Pfeil markierte schwarze Dachfläche ging es in der Diskussion zwischen Schlossherr Niklas Salm-Reifferscheidt und dem Denkmalamt. Dieser Blick aufs Schloss ist der einzige auf öffentlichem Gut, auf dem man dieses Dach sehen kann. Laut Salm-Reifferscheidt sei durch die Neigung nur schwer zu erkennen, womit das Dach gedeckt ist: "Geht man näher, verschwindet das Pechnasendach aufgrund des Blickwinkels und der Häuser vom Stadtplatz. Geht man weiter weg, wird das Schloss von den Gebäuden des Ortskernes verdeckt. Man sieht es erst wieder, wenn man weit weggeht, zum Beispiel von der Brücke, die über die B3 führt. Und von dort aus ist mit freiem Auge nicht erkennbar, welche Deckung das Dach hat." Foto: Salm-Reifferscheidt.
Weiterlesen: Bericht: Denkmalamt "wollte einfach keine Photovoltaik-Anlage"
Bis 10. Juli 2026 Vorschläge für die Denkmalschutzmedaille 2026 beim Bundesdenkmalamt einreichen!
Die Denkmalschutzmedaille wird an Menschen, die sich durch ihren persönlichen Einsatz in besonderer Weise rund um Denkmalschutz und Denkmalpflege verdient gemacht haben, verliehen. Dieser Einsatz kann wissenschaftlicher, finanzieller, organisatorischer oder sonstiger Art sein. Die Verleihung erfolgt an einzelne oder in Initiativen und anderen Gruppen zusammengeschlossene Personen. Die Denkmalschutzmedaille wird nach Prüfung und Vorlage einer Auswahl der Projekte durch die Jury verliehen.
Die Vergabe der Denkmalschutzmedaille soll diese Botschaft transportieren, bekannte und weniger bekannte Denkmale aus unterschiedlichen Regionen und die Menschen dahinter vor den Vorhang holen und somit die Unterschiedlichkeit und Vielfalt des kulturellen Erbes präsentieren.
Die Jury
Die Jury setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Christoph Bazil (BDA-Präsident und Vorsitzender der Jury)
Martin Böhm (Präsident der Österr. Gesellschaft der Denkmalfreunde)
Sabine Haag (Vorsitzende des Denkmalbeirates)
Lilli Hollein (Generaldirektorin und wiss. Geschäftsführerin MAK)
Elias Molitschnig (Leiter der Abteilung Architektur, Baukultur, Denkmalschutz und UNESCO-Weltkulturerbe im BM für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport)
Eva Schlegel (Bildende Künstlerin)
Petra Weiss (BDA-Fachdirektorin)
Die beim Bundesdenkmalamt eingerichtete Jury kann Auskunftspersonen beiziehen und Stellungnahmen der fachlich zuständigen Abteilungen und der Landeskonservatorate des Bundesdenkmalamtes einholen.
Die Sammlung und Galerie Tanglberg laden herzlich zur Ausstellung und Buchpräsentation ein:
Samstag, 13. Juni, 15.30 Uhr, Schloss Hochhaus
Beim Stöbern in den eigenen Beständen ist Erich Spitzbart auf ein Konvolut von künstlerisch hochwertigen Dokumentationen von Bauernhäusern und Zimmermannsarbeiten gestoßen, geschaffen von Hugo von Preen in der Zwischenkriegszeit.
Zur Ergänzung für eine kleine Präsentation hat das OÖLM themengleiche Arbeiten von Max Kislinger zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür an Alfred Weidinger und Thekla Weissengruber!
Der Anlass dieser Ausstellung soll genutzt werden, um auf die allgemein prekäre Situation unseres, sich in Bedrängnis befindlichen kulturellen Erbes aufmerksam zu machen.
Zu diesem Thema ist vor Kurzem ein Buch erschienen, das Wilfried Lipp vorstellen wird. Daran anschließend, ist eine rege Diskussion gerne erwünscht.
Falls Sie interessiert sind, an der Veranstaltung teilzunehmen, bitten Wilfried Lipp und Erich Spitzbart um kurze Zusage via
Begegnung und Austausch bei der OÖ Museumswoche im Mai
Vom 1. bis zum 10. Mai 2026 öffnen 73 Museen aus ganz Oberösterreich im Rahmen einer gemeinsamen Aktionswoche ihre Türen. Bei 200 Programmpunkten erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto TREFFPUNKT MUSEUM ein abwechslungsreiches Angebot. Zahlreiche Museen bieten freien oder ermäßigten Eintritt.
Eröffnungen, Vorträge und Diskussionsrunden, Themenführungen sowie Ortsrundgänge schaffen Raum für Austausch und spannende Begegnungen. Besonders Familien und Kinder dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Viele Museen laden zu innovativen Vermittlungsformaten, kreativen Workshops, Tagen der offenen Tür oder zum individuellen Erkunden der Ausstellungen ein. Musikalische Beiträge und kulinarische Schmankerl runden das abwechslungsreiche Kulturerlebnis der Museumswoche ab.
Weiterführende Informationen zur Aktionswoche finden Sie auf der Website des Verbunds der OÖ Museen unter www.ooemuseen.at
Hier geht's gleich direkt zum Programm mit allen Veranstaltungen!
Was erzählen uns Mauern? Jahrestagung, Sa, 30. Mai 2026
Die diesjährige Tagung widmet sich dem Bauen und dem Gebauten. Neben der Haus- und Hofforschung liefert die Bauforschung Erkenntnisse über das Schriftliche hinaus, in der Klein- und Flurdenkmalforschung steht auch das Bewahren im Mittelpunkt. Bauliche Themen betreffen immer die Gegenwart: Welche Objekte prägen die Identität eines Ortes, welche wollen wir für die Zukunft erhalten? Darüber soll ein Aus tausch zwischen Fachleuten und Kolleg:innen erfolgen.
Historische Bauforschung
Ein zentrales Forschungsgebiet der Heimatforschung ist seit jeher die Geschichte von Häusern und Höfen. In der Beschäftigung mit Klein- und Flur denkmalen ergänzen sich Recherche und Wissen besonders mit dem Aspekt des Erhaltens und Bewahrens. Und immer sind wir Forscher:innen auch Eigentümer:innen, Nachbar:innen und Bürger:innen. Also nicht nur in der Geschichte zuhause, sondern selbstverständlich in der Gegenwart.




