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Bis 10. Juli 2026 Vorschläge für die Denkmalschutzmedaille 2026 beim Bundesdenkmalamt einreichen!
Die Denkmalschutzmedaille wird an Menschen, die sich durch ihren persönlichen Einsatz in besonderer Weise rund um Denkmalschutz und Denkmalpflege verdient gemacht haben, verliehen. Dieser Einsatz kann wissenschaftlicher, finanzieller, organisatorischer oder sonstiger Art sein. Die Verleihung erfolgt an einzelne oder in Initiativen und anderen Gruppen zusammengeschlossene Personen. Die Denkmalschutzmedaille wird nach Prüfung und Vorlage einer Auswahl der Projekte durch die Jury verliehen.
Die Vergabe der Denkmalschutzmedaille soll diese Botschaft transportieren, bekannte und weniger bekannte Denkmale aus unterschiedlichen Regionen und die Menschen dahinter vor den Vorhang holen und somit die Unterschiedlichkeit und Vielfalt des kulturellen Erbes präsentieren.
Die Sammlung und Galerie Tanglberg laden herzlich zur Ausstellung und Buchpräsentation ein:
Samstag, 13. Juni, 15.30 Uhr, Schloss Hochhaus
Beim Stöbern in den eigenen Beständen ist Erich Spitzbart auf ein Konvolut von künstlerisch hochwertigen Dokumentationen von Bauernhäusern und Zimmermannsarbeiten gestoßen, geschaffen von Hugo von Preen in der Zwischenkriegszeit.
Zur Ergänzung für eine kleine Präsentation hat das OÖLM themengleiche Arbeiten von Max Kislinger zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür an Alfred Weidinger und Thekla Weissengruber!
Der Anlass dieser Ausstellung soll genutzt werden, um auf die allgemein prekäre Situation unseres, sich in Bedrängnis befindlichen kulturellen Erbes aufmerksam zu machen.
Zu diesem Thema ist vor Kurzem ein Buch erschienen, das Wilfried Lipp vorstellen wird. Daran anschließend, ist eine rege Diskussion gerne erwünscht.
Falls Sie interessiert sind, an der Veranstaltung teilzunehmen, bitten Wilfried Lipp und Erich Spitzbart um kurze Zusage via
Begegnung und Austausch bei der OÖ Museumswoche im Mai
Vom 1. bis zum 10. Mai 2026 öffnen 73 Museen aus ganz Oberösterreich im Rahmen einer gemeinsamen Aktionswoche ihre Türen. Bei 200 Programmpunkten erwartet die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto TREFFPUNKT MUSEUM ein abwechslungsreiches Angebot. Zahlreiche Museen bieten freien oder ermäßigten Eintritt.
Eröffnungen, Vorträge und Diskussionsrunden, Themenführungen sowie Ortsrundgänge schaffen Raum für Austausch und spannende Begegnungen. Besonders Familien und Kinder dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Viele Museen laden zu innovativen Vermittlungsformaten, kreativen Workshops, Tagen der offenen Tür oder zum individuellen Erkunden der Ausstellungen ein. Musikalische Beiträge und kulinarische Schmankerl runden das abwechslungsreiche Kulturerlebnis der Museumswoche ab.
Weiterführende Informationen zur Aktionswoche finden Sie auf der Website des Verbunds der OÖ Museen unter www.ooemuseen.at
Hier geht's gleich direkt zum Programm mit allen Veranstaltungen!
Was erzählen uns Mauern? Jahrestagung, Sa, 30. Mai 2026
Die diesjährige Tagung widmet sich dem Bauen und dem Gebauten. Neben der Haus- und Hofforschung liefert die Bauforschung Erkenntnisse über das Schriftliche hinaus, in der Klein- und Flurdenkmalforschung steht auch das Bewahren im Mittelpunkt. Bauliche Themen betreffen immer die Gegenwart: Welche Objekte prägen die Identität eines Ortes, welche wollen wir für die Zukunft erhalten? Darüber soll ein Aus tausch zwischen Fachleuten und Kolleg:innen erfolgen.
Historische Bauforschung
Ein zentrales Forschungsgebiet der Heimatforschung ist seit jeher die Geschichte von Häusern und Höfen. In der Beschäftigung mit Klein- und Flur denkmalen ergänzen sich Recherche und Wissen besonders mit dem Aspekt des Erhaltens und Bewahrens. Und immer sind wir Forscher:innen auch Eigentümer:innen, Nachbar:innen und Bürger:innen. Also nicht nur in der Geschichte zuhause, sondern selbstverständlich in der Gegenwart.
Fr, 11. September 2026
Beim Aufstand von 1625/26 wandten sich die Bauern, Handwerker, städtische Instanz und sogar niedrige Adelige in erster Linie gegen die Gegenreformation und die bayrische Besatzung. In Folge des Frankenburger Würfelspieles und der Unzufriedenheit der Bevölkerung kam es am 17. Mai 1626 zu einem Streit in Lembach. Dieser gilt als direkter Auslöser der Aufstände. Von Lembach ausgehend, schlossen sich die Bauern zusammen und eroberten zahlreiche Städte, darunter auch Freistadt.
Foto und Bild: Sammlung Schlossmuseum Freistadt.





