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Buchempfehlung
In unserem baukulturellen Erbe steckt ein enormer Schatz an Erfahrungswissen, der zurzeit wenig bis kaum genutzt wird. Für die Generationen vor uns war es alltägliche Praxis, mit einfachen Mitteln dauerhafte und schöne Gebäude zu errichten. Regional haben sich aus lokal vorhandenen Baustoffen resiliente Baukonstruktionen und Gebäudetypen entwickelt, welche die Jahrhunderte überdauert haben. Diese Häuser haben einen harten Evolutionsprozess überstanden und bilden somit eine edle Auslese von best practice-Beispielen.
Das Konzept "Simple Smart Buildings" schöpft aus diesem Erfahrungswissen und agiert zugleich auf der Höhe unserer Zeit. Der Fokus liegt nicht auf Hightech, wo Effizienzgewinne auf der einen oft Resilienzverluste auf der anderen Seite bringen und die Fehleranfälligkeit erhöhen, sondern auf den sogenannten Mittleren Technologien.
Als kleines Beispiel hierfür mag ein geschmiedeter Türklopfer gelten, der über Jahrhunderte selbsterklärend funktioniert. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein kamen vorwiegend solche Mittleren Technologien zum Einsatz, vom Flaschenzug bis zu verstellbaren Holzjalousien. "Simple Smart Buildings" gehen sparsam mit den Ressourcen um, sind einfach statt kompliziert, dauerhaft, zerlegbar statt untrennbar, und auf die Wiederverwendung einzelner Komponenten gerichtet. Das Buch zeigt reich illustriert die Qualitäten kooperativer handwerklicher Fertigung und ermutigt zum Gestalten sowie zur Pflege eines Gebäudes mit den eigenen Händen.
Das Buch gibt es überall dort, wo es Bücher gibt und auch direkt beim Verlag.
Simple Smart Buildings - Zeitlose Bauweisen im Salzkammergut
Friedrich Idam, Günther Kain, Andreas Zohner (Hgg.)
Verlag: Müry Salzmann
Erscheinungstermin: 1. August 2026
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 167 Seiten
ISBN 978-3-99014-289-9
Preis: € 28,00
In Kooperation mit dem Regionalmanagement Oberösterreich, der HYPO Oberösterreich und der Peneder Bau-Elemente GmbH | Industriebau sucht die Business Upper Austria die besten Ideen für nachhaltige Standortentwicklung in Oberösterreich.

Gut durchdachte Revitalisierungen von Brachen und die Belebung von Ortskernen sind wichtige Beiträge zum Flächenschutz. Mit #upperREGION2030 hat das Land Oberösterreich eine Strategie für die künftige Raumplanung in Oberösterreich geschaffen. Sie soll den Bodenverbrauch eindämmen und der Zukunft Raum geben.
Der #upperREGION Award holt zukunftsweisende Projekte zur Revitalisierung von Leerständen und innovative Konzepte für die Ortskernbelebung vor den Vorhang. Eine Jury prämiert Ideen, die aufzeigen, wie brachliegende Flächen wieder zugänglich, wirtschaftlich nutzbar und somit erlebbar werden.
Reichen Sie von 4. Mai bis 31. Juli 2026 Ihre auszeichnungswürdigen Revitalisierungsprojekte ein!
Weiterführende Informationen sowie die Anmeldung zum Award finden Sie unter: https://www.biz-up.at/upperregionaward

Preisverleihung
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Zuge der Veranstaltung „Land in Sicht – Brachflächen in OÖ nutzen“ ausgezeichnet.
Wann: Mittwoch, 18. November 2026
Wo: Alte Fabrik Veranstaltungszentrum, Museumsplatz 1, Laakirchen
Der Zeitungsbericht ist in MeinBezirk erschienen und seit 17. Juni 2026 via Schloss Steyregg: Denkmalamt "wollte einfach keine Photovoltaik-Anlage" - Linz online abrufbar.
Schloss Steyregg: Denkmalamt "wollte einfach keine Photovoltaik-Anlage"
Der Steyregger Schlossherr Niklas Salm-Reifferscheidt wollte das kaputte Dach am Rossstall durch eine In-Dach-Photovoltaikanlage ersetzen, die optisch wie ein Blechfalzdach aussieht – und scheiterte mit diesem Vorhaben am Denkmalamt.

Um die mit dem roten Pfeil markierte schwarze Dachfläche ging es in der Diskussion zwischen Schlossherr Niklas Salm-Reifferscheidt und dem Denkmalamt. Dieser Blick aufs Schloss ist der einzige auf öffentlichem Gut, auf dem man dieses Dach sehen kann. Laut Salm-Reifferscheidt sei durch die Neigung nur schwer zu erkennen, womit das Dach gedeckt ist: "Geht man näher, verschwindet das
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Bis 10. Juli 2026 Vorschläge für die Denkmalschutzmedaille 2026 beim Bundesdenkmalamt einreichen!
Die Denkmalschutzmedaille wird an Menschen, die sich durch ihren persönlichen Einsatz in besonderer Weise rund um Denkmalschutz und Denkmalpflege verdient gemacht haben, verliehen. Dieser Einsatz kann wissenschaftlicher, finanzieller, organisatorischer oder sonstiger Art sein. Die Verleihung erfolgt an einzelne oder in Initiativen und anderen Gruppen zusammengeschlossene Personen. Die Denkmalschutzmedaille wird nach Prüfung und Vorlage einer Auswahl der Projekte durch die Jury verliehen.
Die Vergabe der Denkmalschutzmedaille soll diese Botschaft transportieren, bekannte und weniger bekannte Denkmale aus unterschiedlichen Regionen und die Menschen dahinter vor den Vorhang holen und somit die Unterschiedlichkeit und Vielfalt des kulturellen Erbes präsentieren.
Die Sammlung und Galerie Tanglberg laden herzlich zur Ausstellung und Buchpräsentation ein:
Samstag, 13. Juni, 15.30 Uhr, Schloss Hochhaus
Beim Stöbern in den eigenen Beständen ist Erich Spitzbart auf ein Konvolut von künstlerisch hochwertigen Dokumentationen von Bauernhäusern und Zimmermannsarbeiten gestoßen, geschaffen von Hugo von Preen in der Zwischenkriegszeit.
Zur Ergänzung für eine kleine Präsentation hat das OÖLM themengleiche Arbeiten von Max Kislinger zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür an Alfred Weidinger und Thekla Weissengruber!
Der Anlass dieser Ausstellung soll genutzt werden, um auf die allgemein prekäre Situation unseres, sich in Bedrängnis befindlichen kulturellen Erbes aufmerksam zu machen.
Zu diesem Thema ist vor Kurzem ein Buch erschienen, das Wilfried Lipp vorstellen wird. Daran anschließend, ist eine rege Diskussion gerne erwünscht.
Falls Sie interessiert sind, an der Veranstaltung teilzunehmen, bitten Wilfried Lipp und Erich Spitzbart um kurze Zusage via

