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VORTRAG des Forschungsnetzwerks Circum Lauriacum im Pfarrzentrum Enns-St. Laurenz: Mi, 23. September, 18.30 Uhr
Die archäologischen und geophysikalischen Untersuchungen im Raum Enns und St. Pantaleon-Erla durch das Forschungsnetzwerks "Circum Lauriacum" haben in den letzten Jahren unerwartete Ergebnisse erbracht. Diese werden nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Raum St. Pantaleon-Erla (NÖ) ist einem interdisziplinären Forschungsteam eine Jahrhundertentdeckung gelungen: Mit modernen geophysikalischen Untersuchungsmethoden wurde eine bislang unbekannte römische Stadt am Donaulimes wiederentdeckt – ein völlig unerwartetes Ergebnis, das neues Licht auf Roms Präsenz beiderseits der Enns wirft. Am 23. September 2026 findet am Vormittag die Pressekonferenz zu dieser wissenschaftlichen Sensation statt, und am Abend präsentieren Mitglieder des Forschungsnetzwerkes CIRCUM LAURIACUM die aktuellen Erkenntnisse im Pfarrzentrum Enns-St. Laurenz.
Weiterlesen: Die vergessene Stadt und Roms Netzwerk beiderseits der Enns
Das Video zum Vortrag auf YouTube finden Sie HIER.
Beitrag von Dipl.-Ing. Dr. techn. Friedrich Idam. Publiziert in der Juli-Ausgabe des GLD-Mitteilungsblattes 2 / 2026.

Vom Rundfunk zum Digitalen Abruf: Das Format Podcast
Der Terminus Podcast bezeichnet ein digitales Medium, das die Übermittlung von Audioinhalten über das Internet ermöglicht. Der Begriff setzt sich aus der Bezeichnung eines tragbaren Abspielgeräts „iPod“ und dem englischen Wort für Rundfunk zusammen. Technologisch hat sich dieses Format seit Beginn des 21. Jahrhunderts als zeitunabhängige Alternative zum linearen Hörfunk etabliert. Es erlaubt den Hörern, spezifische Themenreihen zu abonnieren und diese nach eigenem Zeitplan zu konsumieren. In der Vermittlung landeskundlicher Inhalte bietet dies die Chance, fachspezifische Diskurse über die Grenzen gedruckter Publikationen hinaus in den akustischen Raum zu erweitern. Das Projekt Welterbe Hallstatt entstand aus der Intention heraus, die geschichtliche Tiefe der Region durch moderne Vermittlungsinstrumente für die Öffentlichkeit zu erschließen.
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In unserem baukulturellen Erbe steckt ein enormer Schatz an Erfahrungswissen, der zurzeit wenig bis kaum genutzt wird. Für die Generationen vor uns war es alltägliche Praxis, mit einfachen Mitteln dauerhafte und schöne Gebäude zu errichten. Regional haben sich aus lokal vorhandenen Baustoffen resiliente Baukonstruktionen und Gebäudetypen entwickelt, welche die Jahrhunderte überdauert haben. Diese Häuser haben einen harten Evolutionsprozess überstanden und bilden somit eine edle Auslese von best practice-Beispielen.
Das Konzept "Simple Smart Buildings" schöpft aus diesem Erfahrungswissen und agiert auf der Höhe unserer Zeit. Der Fokus liegt nicht auf Hightech, wo Effizienzgewinne auf der einen oft Resilienzverluste auf der anderen Seite bringen und die Fehleranfälligkeit erhöhen, sondern auf den Mittleren Technologien.



