Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Oberösterreich

Neuerscheinung!

Schön langsam wird es wieder Zeit, an Weihnachtsgaben zu denken – die Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege hätte da das passende Geschenk für Sie und Ihre Liebsten ...

 Jahrbuch der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich Jg. 166 / 2021

Cover166Auch im 166. Jahr seines Erscheinens zeigt sich das Jahrbuch der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich am Puls der Zeit: In elf Beiträgen bildet sich ein thematisch, methodisch und chronologisch breiter Querschnitt durch die aktuelle landeskundliche Forschung ab.

Den chronologischen Beginn machen zwei archäologische Beiträge, die auch naturwissenschaftliche und schrifthistorische Ergebnisse anderer Disziplinen gleichwertig in ihre Arbeit einbinden und somit das Potential interdisziplinärer Fragestellungen aufzeigen (Ruprechtsberger, Graßl). Ein numismatischer Einzelfund bildet im nächsten Beitrag den Ausgangspunkt für eine Darstellung des oberösterreichischen Geldumlaufs im Hochmittelalter (Hartner). Zwei Aufsätze widmen sich keramischen Objekten: Ein Beitrag analysiert in der Reformationszeit entstandenen Kachelöfen hinsichtlich technologiehistorischer wie mentalitätsgeschichtlicher Aspekte (Kaltenberger). Die folgende Untersuchung widmet sich den Alt-Gmundner Fayencen im Schlossmuseum Linz mit besonderem Fokus auf die an ihnen beobachtbaren Werkstattmarken (Schreck). Dieser Beitrag leitet auch zum Abschnitt dieses Jahrbuchs über, in dem die chronologisch jüngsten Themenfelder behandelt werden: Ein Aufsatz ist dem französischen Bischof Jean-Baptiste du Chilleau, der von 1808 bis 1814 im Stift St. Florian Aufnahme fand, gewidmet (Buchmayr/Wagner). Musikhistorische Untersuchungen zu Kompositionen des Linzer Stadtpfarrtenoristen Wenzel Lambel zeigen mögliche Verbindungen zu Beethoven und Bruckner auf (Petermayr). Die Untersuchung eines Alltagsgegenstands – dem alpenländischen Klappmesser – zeigt seine intensive technologische wie symbolische Verwebung auf (Lessig-Weller). Eine Analyse sozialer Herkunft und Kriegstod im Ersten Weltkrieg stellt am Beispiel der Gemeinde Bad Wimsbach-Neydharting heraus, welche Faktoren für Unterschiede in den Opferbilanzen verantwortlich waren (Gaisbauer). Die Einträge einer Schulchronik aus Ried in der Riedmark beleuchten neben schulischen Themenfeldern alle großen politischen Veränderungen und Umbrüche vom späten 19. Jahrhundert bis 1945 (Gusenbauer). Den Schluss bildet ein Beitrag, der – von den historischen Bezügen der Wiesenbewässerung in der Mühlviertler Böhmerwaldregion ausgehend – aufzeigt, wie traditionelle landwirtschaftliche Techniken auch heute noch sinnvoll eingesetzt werden können (Reifeltshammer/Zimmerhackl).

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Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre! – Das Redaktionsteam 
(Dr. Walter Aspernig, Dr. Georg Heilingsetzer, Dr. Bernhard Prokisch, Dr.in Christina Schmid)

Jahrbuch der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich 
Jg. 166, Linz 2021, hart gebunden, durchgängig farbige Abbildungen
479 Seiten, ISBN: 978-3-902299-76-5, ISSN-Nr. 1993-7806
Preis € 32.- (Für Mitglieder der GLD € 27.-)

Sie haben noch kein Exemplar, oder wollen auch Ihren Lieben, Freunden und Bekannten das Jahrbuch als vorweihnachtlichen Lektüre-Gruß zukommen lassen? Dann geben Sie uns doch bitte gleich Bescheid:

Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich
Haus der Volkskultur
Promenade 33, 4020 Linz

Tel.: 0732 / 77 02 18
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Der historische "Rückblick"

Nhe Steyr war bei einer Partie aus der Gegend dabei
In dieser Rubrik präsentieren wir einen landeskundlichen Schnappschuss, dessen Entstehungskontext nicht hinreichend geklärt ist. Wir bitten Sie um Ihre fachkundige Mithilfe bei der Klärung von Aufnahmeort, -zeit, und/oder -anlass.

Für das aktuell Rätselbild können wir Ihnen als vagen Hinweis lediglich mit auf den Weg geben, dass es sich wahrscheinlich um eine Ansicht aus Steyr handelt, da die Fotografie als Teil eines Bestandes aus dieser Gegend übernommen wurde.

Wo könnte diese Aufnahme entstanden sein? Wenn Sie mehr dazu wissen, dann senden Sie uns Ihre klärenden Hinweise bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Mit einem Klick auf das Bild können Sie dasselbe vergrößert darstellen lassen.

Die historische Aufnahme wurde uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von:

Johannes Gstöttenmayer / Archiv Historische Fotos
www.goodshoots.at / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mitteilungsblatt 3 / 2020 online!

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Ab sofort können Sie auch die Dezember-Ausgabe des 50. Jahrgangs unseres Mitteilungsblatts online abrufen.

Im Heftinneren finden Sie nebst Buchvorstellungen nicht nur ein spannendes Update aus dem Sensenschmiedemuseum in Micheldorf von DI Martin Osen, sondern zudem einen höchst interessanten Blick auf das in Entstehung befindliche Ennser Stadtmuseum, dessen Fortschritte Prof. Gottfried Kneifel auch im Rahmen der GLD-Generalversammlung 2021 auf Schloss Ennsegg publikumswirksam präsentierte.

Mit einem Klick auf das Heft-Cover öffnen Sie die Online-Version des Mitteilungsheftes 3 / 2020. Die GLD wünscht Ihnen eine angenehme Lektüre!

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