Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Oberösterreich

Veranstaltungen der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Die Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege führt regelmäßig Ausstellungsführungen, Exkursionen und Reisen zu landeskundlich und denkmalpflegerisch interessanten Themen und Orten durch. Vereinsmitglieder und andere Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen!

KOMMENDE TERMINE 2017 IM ÜBERBLICK:

VORTRAG: Zum 300. Geburtstag Maria Theresias (Hon.-Prof. HR Dr. Georg Heilingsetzer)

30. Mai 2017, 18:00 Uhr

LANDESKUNDEEXKURSION in das Zentrum des Waldviertels: Schloss Rosenau, Burg Ottenstein und Stift Altenburg (Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig)

7. Juni 2017

LANDESKUNDEFAHRT zu zwei Großausstellungen in Speyer und Mannheim: „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ und „König Richard Löwenherz“ (Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig)

5. bis 8. Oktober 2017

LANDESKUNDEEXKURSION zu den Ausstellungen "Bündnisse und Feindschaften" auf Schloss Hof sowie "Modernisierung und Reformen" auf Schloss Niederweiden - 300 Jahre Maria Theresia (Reiseleitung: HR Dr. Georg Heilingsetzer)

11. Oktober 2017

AUSSTELLUNG "Wir sind Oberösterreich" - Exclusive Führung für Mitglieder der GLD im OÖLM (Führung durch: Mag. Dagmar Ulm, Dr. Lothar Schultes und Mag. Stephan Weigl)

14. November 2017, 16.45 Uhr

Für Details zu unseren Reisen bitte hier klicken!

Anmeldungen zu unseren Vorträgen und Museumsführungen sind unbedingt erforderlich. Bitte melden Sie sich hierzu im Büro der GLD unter 0732/770218 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Anmeldungen zu Landeskundeexkursionen und -reisen nimmt ausschließlich das Reisebüro Neubauer entgegen: Reichenauerstr. 39, 4203 Altenberg; Tel.: 07230 / 72 21, Fax: 07230 / 83 60; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.neubauer.at.

TERMINE 2017 IM ÜBERBLICK:

 

VORTRAG: Zum 300. Geburtstag Maria Theresias (Hon.-Prof. HR Dr. Georg Heilingsetzer)

30. Mai 2017, 18:00 Uhr

LANDESKUNDEEXKURSION in das Zentrum des Waldviertels: Schloss Rosenau, Burg Ottenstein und Stift Altenburg (Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig)

7. Juni 2017

LANDESKUNDEFAHRT zu zwei Großausstellungen in Speyer und Mannheim: „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ und „König Richard Löwenherz“ (Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig)

5. bis 8. Oktober 2017

LANDESKUNDEEXKURSION zu den Ausstellungen "Bündnisse und Feindschaften" auf Schloss Hof sowie "Modernisierung und Reformen" auf Schloss Niederweiden - 300 Jahre Maria Theresia (Reiseleitung: HR Dr. Georg Heilingsetzer)

11. Oktober 2017

AUSSTELLUNG "Wir sind Oberösterreich" - Exclusive Führung für Mitglieder der GLD im OÖLM (Führung durch: Mag. Dagmar Ulm, Dr. Lothar Schultes und Mag. Stephan Weigl)

14. November 2017, 16.45 Uhr

 

Fr, 10. März 2017

Führung für Mitglieder der GLD:

Sonderausstellung „Sobibór – Erinnerung verjährt nicht. Archäologische Arbeiten auf dem Gelände des ehemaligen deutschen NS-Vernichtungslagers 2001–2015“ im Schloss Hartheim

Sobibór war eines von drei Vernichtungslagern der „Aktion Reinhardt”. Über 1,5 Millionen Menschen, vor allem Juden aus Polen, den Niederlanden, Deutschland und anderen Staaten, wurden in den Jahren 1942 und 1943 in den drei Lagern Sobibór, Bełzec und Treblinka ermordet. Eine maßgebliche Rolle bei der Konzeption, beim Aufbau und Betrieb der Mordstätten spielte das Personal der im August 1941 eingestellten „Aktion T4”. Auch zahlreiche Männer, die zuvor in Hartheim an den Morden beteiligt waren, fanden im RahIMG 9467men der „Aktion Reinhardt” eine neue Betätigung: So fungierte beispielsweise Franz Stangl, Büroleiter der Tötungsanstalt Hartheim, als Kommandant von Sobibór und später von Treblinka, Franz Reichleitner, sein Stellvertreter in Hartheim, folgte ihm als Kommandant von Sobibór nach. Am 14. Oktober 1943 organisierten die Häftlinge einen Aufstand, mehrere hundert konnten flüchten. Nach der Ermordung der Verbliebenen wurde der Vernichtungsbetrieb eingestellt und das Lager dem Erdboden gleichgemacht. Zur Tarnung errichtete man einen Bauernhof und forstete das Gelände auf. Bis zu 250.000 Menschen hatten in Sobibór den Tod gefunden, nur 50 erlebten das Kriegsende. Im Gegensatz zu Auschwitz hinterließ die „Aktion Reinhardt” keine Baracken, keine Berge von Brillen, Schuhen oder Menschenhaar, keine sichtbaren Überreste von Vernichtungseinrichtungen. Neben den Berichten der wenigen Überlebenden sind daher die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen auf dem Lagergelände aus den Jahren 2000 bis 2015 von besonderer Bedeutung. Zehntausende Artefakte, darunter auch Habseligkeiten der Ermordeten, konnten gefunden bzw. geborgen werden. Die Ausstellung, die in Hartheim erstmalig im deutschen Sprachraum zu sehen ist, will die Erkenntnisse und die Funde der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Am Freitag, 10. März 2017 findet von 15.00 bis 17.00 eine Sonderführung für die Mitglieder der GLD durch den Leiter des Lern- und Gedenkortes, Mag. Florian Schwanninger, statt. Der Eintritt kostet für GLD-Mitglieder € 3.-. Treffpunkt ist um 14.45 vor dem Haupteingang des Schlosses Hartheim (Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, Schloß Hartheim, Schloßstraße 1, 4072 Alkoven).

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung im Büro der GLD (telefonisch/Anrufbeantworter unter 0732/770218 bzw. per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Foto: Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim


Sa, 1. April 2017

LANDESKUNDEEXKURSION: Burghausen und Altötting

Das erste Ziel dieses Exkursionstages ist Burghausen. Das Stadtmuseum Burghausen befindet sich auf der weltlängsten Burg im so genannten Kemenatenbau der Hauptburg und zeigt die spannende Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte Burghausens und der Region. Das Museum wurde umfassend neu gestaltet und erst im Sommer 2016 wiedereröffnet. Anschließend Weiterfahrt in den Wallfahrtsort Altötting. Seit mehr als 1250 Jahren ist die Stadt geistliches Zentrum Bayerns, seit über 500 Jahren bedeutendster Marienwallfahrtsort Deutschlands. Zudem gehört Altötting zu den „Shrines of Europe“, den sechs wichtigsten Marienwallfahrtsorten Europas. In der Schatzkammer spannt sich der Bogen von grundlegenden Informationen zum Thema Wallfahren über die Geschichte der Altöttinger Wallfahrt bis hin zu deren wertvollen Zeugnissen in der Kunst. Im „Haus Papst Benedikt XVI – Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum“ werden neben dem weltbekannten „Goldenen Rössl“ oder dem Brautkranz der österreichischen Kaiserin Elisabeth weitere Pretiosen aus vielen Jahrhunderten zugänglich gemacht. Zum Bestand zählen neben liturgischen Gewändern und Geräten unter anderem rund 2000 Rosenkränze, 1200 Schmuckstücke, 1600 Münzen und Wallfahrtsabzeichen. Das wertvollste Exponat ist ein Marienaltärchen aus Gold und Email, das im Volksmund „Goldenes Rössl“ genannt wird.

Reiseleitung: Dr. Klaus Landa, Verbund OÖ Museen

Preis: € 57,- (Mitglieder der GLD erhalten € 5,-- Ermäßigung!)

Anmeldung: beim Reisebüro Neubauer


Fr, 28. April 2017

LANDESKUNDEEXKURSION: Geologische Reise durch Oberösterreichs Mitte

Die geologische Reise beginnt im Raum Linz. Bis Aschach werden einige Aufschlüsse des Kristallin der Böhmischen Masse besucht. Nach einer Besichtigung des Granitsteinbruchs in Landshaag geht die Fahrt weiter an das südliche Donauufer nach Eferding, Halt bei der eindrucksvollen Sandgrube in Prambachkirchen. Nach einer Mittagspause im Urtlhof (Familie Peham) in Peuerbach, wo ein Schlieraufschluss zu sehen ist. Weiterfahrt Richtung Wolfsegg zum ehemaligen Bergbauort Kohlgrube im Hausruck. Neben Spuren des historischen Bergbaus ist auch ein Aufschluss der berühmten Hausruckschotter in Schottergruber sehenswert. In Wolfsegg machen wir einen kurzen Spaziergang zum international bedeutenden Geotop (Naturdenkmal) „Ottanangium“. Der Tag klingt aus bei Kaffee und Kuchen in der Schlosstaverne Obrist, wo es auf einer schönen Terrasse die Möglichkeit gibt „ins Land eini“ zu schauen. Bitte gutes Schuhwerk und bei Schlechtwetter Regenschirm mitbringen.

Reiseleitung: Mag. Erich Reiter (Oberösterreichisches Landesmuseum)

Preis: € 35.-

Anmeldung: beim Reisebüro Neubauer


So, 28. Mai 2017St. Adolari Kapelle Wikipedia Rottaler

LANDESKUNDEEXKURSION Salzburger Land

Fahrt nach Leogang. Führung durch das Kunstmuseum. Der in St. Leonhard außerordentlich erfolgreiche Kustos Professor Herrmann Mayrhofer wird durch die einzigartige Sammlung an gotischen Skulpturen, Altären und Münzen führen. Anschließend kurzer Abstecher zur ungewöhnlich schönen Kirche St. Adolari in St. Ulrich am Pillersee. Weiterfahrt zum Schloß Goldegg. Besonders sehenswert ist der Rittersaal des Schlosses mit seiner aufwändigen Holzvertäfelung, die in Mitteleuropa einmalig ist.

Reiseleitung: Dr. Erhard Koppensteiner (SalzburgMuseum)

Preis: € 59.- (inkl. Bus, Eintritte und Führungen)

Anmeldung: beim Reisebüro Neubauer

Foto: St. Adolari-Kapelle in St. Ulrich am Pillersee (Wikipedia/Rottaler)


Di, 30. Mai 2017, 18:00 Uhr

Zum 300. Geburtstag Maria Theresias

Vortrag von Hon.-Prof. HR Dr. Georg Heilingsetzer

Maria Theresia ist heuer in aller Munde, denn sie wurde vor 300 Jahren, am 13. Mai 1717, dem Jahr des großen Sieges über die Türken bei Belgrad und der Einnahme der Stadt, geboren. Sie wurde die Erbin des Habsburgerreiches, da ihr Vater, Kaiser Karl VI. keine männlichen Nachkommen hatte. Infolge der sogenannten „Pragmatischen Sanktion“ wurden in einem solchen Fall die Erbfolge der Töchter und die Unteilbarkeit der Monarchie festgelegt. Maria Theresia, mit Franz Stephan von Lothringen in einer harmonischen Ehe verbunden, sorgte nicht nur für reichen Nachwuchs, sondern erwies sich in der Folge auch als eine große Herrscherin, die sich am Beginn ihrer Regierung bravourös gegen ihre äußeren Widersacher durchsetzte. Die längst fälligen Reformen im Inneren führte sie konsequent durch und hinterließ ihrem Sohn Josef II. ein gefestigtes Staatswesen, als sie 1780 63jährig verstarb. Obwohl sie in manchen Dingen auch sehr intolerant sein konnte, überzeugte sie auch im Privatleben und war äußerst beliebt. Auch für die Landesgeschichte war ihre Regentschaft wichtig, man denke nur an die Erwerbung des Innviertels 1779.

Ort: Haus der Volkskultur, Promenade 33, 4020 Linz, Vortragsraum Erdgeschoß.

Der Eintritt ist frei!

 


Mi, 7. Juni 2017

LANDESKUNDEEXKURSION in das Zentrum des Waldviertels: Schloss Rosenau, Burg Ottenstein und Stift Altenburg

Das Waldviertel, ein Rumpfgebirge aus Granit und Gneis, weist ein raues und regenarmes Klima mit deutlich kürzerer Vegetationszeit und häufigen Früh- und Spätfrösten auf. Der planmäßige Landesausbau erfolgte deshalb erst ab dem 11. Jahrhundert mit der Rodung des Nordwalds. Damals entstanden die ältesten Burganlagen und Klostergründungen und förderten die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung. Die Höhenburg Ottenstein stammt in ihren älteren Teilen aus dieser frühen Zeit. In Rosenau wurde hingegen die alte Burgstelle verlassen und ein Renaissanceschloss errichtet. Im 18. Jahrhundert ließ Graf Leopold Christoph von Schallenberg (Stammsitz im oberen Mühlviertel), ein hoher Beamter am Hof Maria Theresias, das Schloss nach Plänen des Barockbaumeisters Joseph Munggengast umbauen und richtete eine Freimaurerloge ein. Das Kloster Altenburg, 1144 nach dem Tod des Grafen Gebhard von Poigen durch seine Witwe gestiftet, ist heute eine weitläufige barocke Anlage, die der Baumeister Munggengast und die Maler Paul Troger und Johann Jakob Zeller geschaffen haben. Unter diesem Bau liegen die archäologisch ergrabenen und zugänglichen Mauern des mittelalterlichen Klosters. Anfahrt von Wels und Linz über Freistadt und Karlstein zum Schloss Rosenau: Führung durch das Österreichische Freimaurermuseum. Weiterfahrt zur Burg Ottenstein, Besichtigung der Burgkapelle mit den 1975 aufgedeckten romanischen Fresken. Mittagspause im Stiftsrestaurant Altenburg. Nachmittags Besichtigung der Kirche, der „grotesken“ Barockkrypta und der barocken Schauräume, der darunter liegenden Ausgrabungen des „Alten Klosters“ sowie der Stiftsgärten.

Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig

Preis: € 55.- (inkl. Bus, Eintritte und Führungen)

Anmeldung: beim Reisebüro Neubauer

 


Do, 5. Oktober bis So, 8. Oktober 2017

LANDESKUNDEFAHRT zu zwei Großausstellungen in Speyer und Mannheim: „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ und „König Richard Löwenherz“

Zwei für Mitteleuropa einmalige Ausstellungen finden 2017 am mittleren Rhein statt: Die Reiss-Engelhorn-Museen bieten in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg und dem Vatikan erstmals eine umfassende Darstellung der Geschichte des Papsttums vom Apostel Petrus und den Anfängen in der Antike über das Mittelalter bis zur Renaissance, die von Historikern, Kunsthistorikern und Theologen wissenschaftlich vorbereitet wird. Im dargestellten Zeitraum wurde das Papsttum zu jener geistlichen und weltlichen Autorität, die die Einheit des lateinischen Abendlandes entscheidend prägte. Vor 500 Jahren zerbrach diese Einheit in der Zeit der Reformation. Im Historischen Museum der Pfalz in Speyer werden erstmals Leben und Wirken des englischen Königs und Kreuzritters anhand archäologischer Funde, filigraner Schatzkunst und prächtig illuminierter Handschriften präsentiert. König Richard, Sohn Heinrichs II. und Eleonores von Aquitanien, regiert nicht nur über England, sondern auch über große Teile Westfrankreichs. Im Konflikt mit dem Kaiser und dem Herzog von Österreich wird er zum prominentesten Gefangenen seiner Zeit (auf den Burgen Dürnstein und Trifels) und ist daher auch uns Österreichern wegen des Streits mit dem Babenbergerherzog Leopold V., seiner Gefangennahme bei Wien und des enormen Lösegeldes bekannt.

1. Tag: Fahrt über Linz – Wels nach Speyer: Führung in Dom und Krypta (Kaisergräber, Grabplatte König Rudolf I. von Habsburg); Abendessen, Nächtigung im Hotel Domhof.

2. Tag: Speyer: Stadtrundgang und anschließend Führung durch die Ausstellung „König Richard Löwenherz“. Besuch der Reichsburg Trifels bei Annweiler (Gefangenschaft König Richards). Besichtigung von Landau an der südlichen Weinstraße (Stadtrundgang).

3. Tag: Mannheim: Ausstellung „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“; Besuch der Stadt Ladenburg am Neckar: Stadtrundgang: Altstadt mit einzigartigem geschlossenen Bestand von hervorragend restaurierten Baudenkmälern, darunter viele Fachwerkhäuser, mit Bauteilen ab dem 13. Jahrhundert, Weinheim an der badischen Bergstraße am Rand des Odenwalds (Rundgang vom Marktplatz zum Schloss und in den Schlosspark).

4. Tag: Rückfahrt von Speyer nach Schwäbisch Hall: Besichtigung des Klosters Groß-Comburg, der Stiftskirche St. Nikolaus und des Wehrgangs; Mittagspause in Schwäbisch Hall; Heimreise über Nürnberg – Regensburg nach Wels, Linz und Altenberg.

Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig

Preis: € 535,- (Einzelzimmerzuschlag: € 118,-) inkl. Bus, Eintritte und Führungen. Mitglieder der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege erhalten € 10,- Ermäßigung!

Anmeldung: beim Reisebüro Neubauer

 


Mi, 11. Oktober 2017

300 Jahre Maria Theresia, Strategin - Mutter - Reformerin

LANDESKUNDEEXKURSION zu den Ausstellungen "Bündnisse und Feindschaften" auf Schloss Hof sowie "Modernisierung und Reformen" auf Schloss Niederweiden

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Maria Theresia war die wohl bedeutendste und bekannteste Herrscherin der österreichischen Geschichte. Im Jahr des großen Sieges des Prinzen Eugen bei Belgrad (1717) geboren, jährt sich ihr Geburtstag somit zum 300. Mal.

Unvorbereitet auf ihre Rolle musste sie sich nach dem Tod ihres Vaters, Kaiser Karls VI., des letzten Althabsburgers gegen eine Welt von Gegnern durchsetzen, die ihr das durch Verträge als gesichert geltende Erbe streitig machten. Das gelang ihr ebenso bravourös wie der Umbau der Habsburgermonarchie durch kluge Reformen, sodass diese nach ihrer vier Jahrzehnte währenden Regierungszeit gefestigt als eine der europäischen Großmächte feststand.

Mehrere Ausstellungen haben heuer die Persönlichkeit Maria Theresias und ihrer Monarchie zum Inhalt. Im Prinz Eugen Schloss Hof, das sie erwerben konnte, stehen die äußere Politik und die damit verbundenen Ereignisse im Vordergrund, während im benachbarten Schloss Niederweiden die wichtigsten Reformen und deren Hintergründe thematisiert werden.

Abfahrt in Altenberg um 06:00 Uhr. Fahrt über Linz - St. Pölten zum Schloss Hof. Führung durch die Ausstellung "Bündnisse und Feindschaften". Am Nachmittag Weiterfahrt zum Schloss Niederweiden und Führung durch die Ausstellung "Modernisierung und Reformen“

Reiseleitung: HR Dr. Georg Heilingsetzer

Preis: € 69,- (inkl. Bus, Eintritte und Führungen)

Anmeldung: beim Reisebüro Neubauer

 


Di, 14. November 2017, Treffpunkt 16.45 Uhr im Foyer

AUSSTELLUNG "Wir sind Oberösterreich"

Exklusive Führung für Mitglieder der GLD im OÖ. Landesmuseum durch Mag. Dagmar Ulm, Dr. Lothar Schultes und Mag. Stephan WeiglWirSindOOLM

Exklusiv für Mitglieder der GLD besteht die Möglichkeit, an einer hochkarätig besetzten Führung durch diese Ausstellung teilzunehmen. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, mehr über jene 26 historischen Persönlichkeiten aus Kultur, Geschichte, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt zu erfahren, die im Mittelpunkt dieser großen Schau im Schlossmuseum Linz stehen. Sie alle schrieben Geschichte - in Oberösterreich und darüber hinaus. Ihre persönlichen Lebensgeschichten und ihr Vermächtnis sind Thema dieser innovativ gestalteten generationenübergreifenden Ausstellung. Zeitgemäß präsentiert werden neben berühmten "Landesikonen" Personen mit spannenden und kuriosen Biographien, die einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit geleistet haben. Ihre WErdegänge und Lebensgeschichten vertiefen das Verständnis für größere Zusammenhänge: Von der Mundartdichterin zum Insektensammler, von den Linzer Stahlstadtkindern zum Begründer der "Bauernhochschule" oder vom Erforscher des Dachsteins bis hin zum "Häuptling der Maori". Objekte aus verschiedenen Sammlungen des OÖ. Landesmuseums illustrieren die Biographien und erzählen Geschichten der kulturellen Vergangenheit und Gegenwart Oberösterreichs. Ein eigener Bereich der Ausstellung widmet sich jungen Talenten, die schon früh "ausgezeichnete" Leistungen vollbracht haben. 

Die Auswahl der 26 Persönlichkeiten erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden auch nicht die "Besten", "Schönsten", "Berühmtesten", "Bekanntesten" oder "Fleißigsten" präsentiert. Vielmehr zeigt die Ausstellung gelebte Geschichte und Biografien interessanter, widersprüchlicher, kreativer, wirkungsmächtiger Menschen, die exemplarisch von der Geschichte Oberösterreichs erzählen: Lebendig, vielfältig, und jeder auf seine besondere Weise.

Führung durch: Mag. Dagmar Ulm (OÖLM, Bereichsleiterin Ausstellungen und Wissenschaftliche Dienste), Dr. Lothar Schultes (OÖLM, Sammlungsleiter Kunstgewerbe und Kunst bis 1918) und Mag. Stephan Weigl (OÖLM, Sammlungsleiter Wirbeltiere)

Ort: Schlossmuseum Linz, Schlossberg 1, 4020 Linz

Treffpunkt: 16.45 Uhr im Foyer

Freier Eintritt für Mitglieder der GLD!