Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Oberösterreich

Veranstaltungen der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Die Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege führt regelmäßig Ausstellungsführungen, Exkursionen und Reisen zu landeskundlich und denkmalpflegerisch interessanten Themen und Orten durch. Vereinsmitglieder und andere Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen!

KOMMENDE TERMINE 2017 IM ÜBERBLICK:

VORTRAG: Zum 300. Geburtstag Maria Theresias (Hon.-Prof. HR Dr. Georg Heilingsetzer)

30. Mai 2017, 18:00 Uhr

LANDESKUNDEEXKURSION in das Zentrum des Waldviertels: Schloss Rosenau, Burg Ottenstein und Stift Altenburg (Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig)

7. Juni 2017

LANDESKUNDEFAHRT zu zwei Großausstellungen in Speyer und Mannheim: „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ und „König Richard Löwenherz“ (Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig)

5. bis 8. Oktober 2017

LANDESKUNDEEXKURSION zu den Ausstellungen "Bündnisse und Feindschaften" auf Schloss Hof sowie "Modernisierung und Reformen" auf Schloss Niederweiden - 300 Jahre Maria Theresia (Reiseleitung: HR Dr. Georg Heilingsetzer)

11. Oktober 2017

AUSSTELLUNG "Wir sind Oberösterreich" - Exclusive Führung für Mitglieder der GLD im OÖLM (Führung durch: Mag. Dagmar Ulm, Dr. Lothar Schultes und Mag. Stephan Weigl)

14. November 2017, 16.45 Uhr

Für Details zu unseren Reisen bitte hier klicken!

Veranstaltungen Akademie der Volkskultur

AVK Logo 

Die Akademie der Volkskultur ist in der Regional- und Heimatforschung, der Dorf- und Ortsentwicklung, in Brauchtum, Handwerk und Volkskunst sowie in der Vermittlung moderner Vereinsarbeit aktiv tätig. Mit den Angeboten in diesen Arbeits- und Themenbereichen will die AVK möglichst viele Brücken bauen, um die Menschen in unserem Land mit ihrer Heimat, der guten Entwicklung der Orte und Dörfer und ihrer Geschichte vertraut zu machen. Daher versteht sich die AVK in einem umfassenderen Sinn als Akademie für Kultur und Gesellschaft im Land Oberösterreich. Die AVK bietet mit ihren Aus- und Weiterbildungsangeboten neue, originelle und zeitgemäße Zugänge zur Volkskultur, zu ihrer Vielfalt und Lebendigkeit. Sie will Menschen motivieren und ermutigen, selbst aktiv zu werden und in den Vereinen und Verbänden mitzuarbeiten.

Aus dem aufliegendem Programm der Akademie Volkskultur für 2017/2018 sind hier lediglich einzelne Lehrgänge auszugsweise angeführt. Das vollständige Programm finden Sie auf der Homepage der AVK. Viel Vergnügen beim Durchstöbern und Weiterbilden! Die GLD wünscht Ihnen viel Erfolg.

 

 

Ausbildungslehrgang Heimatforschung

Was tun eigentlich Heimatforscher? Sie schwärmen, sammeln, suchen, lesen. Das ist etwas Besonderes. Sie haben ein Faible fürs Alte und für Geschichten aus der Vergangenheit. Sie finden Dinge, die andere übersehen, und verlieren nie die Überzeugung, dass auch das Geringste noch einen Wert hat. Mit ihrem Forschen bauen Sie eine Brücke zwischen der Erinnerung und der Vergangenheit. Dazwischen liegt die Geschichte. Die Brücke ist eine Erzählung, ein Teil der Geschichte, sei es von einem Dorf oder einer Region, von einer Familie oder einem Hof. An diese große Gruppe der Geschichtsinteressierten wendet sich der zweisemestrige Ausbildungslehrgang Heimatforschung. In einer theoretischen Phase erlernen die Teilnehmer das wesentliche Handwerkszeug für ihre historischen Forschungen. Im praktischen Teil verfassen Sie Ihre persönliche Forschungsarbeit, deren Thema Sie individuell wählen können. Der Lehrgang schließt mit der Präsentation der Arbeit und einem Prüfungsgespräch vor einer Kommission ab. Bei der Zertifikatsverleihung im Rahmen des OÖ. Museumstages wird den Absolventen das Zertifikat "Geprüfter Heimatforscher" bzw. "Geprüfte Heimatforscherin" überreicht.

Kursnummer: 1800

Wann: 01.12.2017 bis 28.09.2018

Lehrgangsleiter: Mag. Siegfried Kristöfl, Historiker, OÖ. Volksbildungswerk

Beitrag: 595 €

Anmeldung bis: 24.11.2017

Gesamtlehrgang inkl. Seminarunterlagen, exkl. Nächtigungen.

 

Ausbildungslehrgang Museumskustode/in

Weiterbildung von Museumsmitarbeitern in allen relevanten Arbeitsbereichen eines Museums in Kooperation mit dem Verbund OÖ. Museen. In diesem Lehrgang werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die von Kustoden von bereits bestehenden oder in Planung befindlichen Museen praxisnah umgesetzt werden können. Aber auch alle anderen, die sich für die Museumsarbeit interessieren, sind zur Teilnahme eingeladen. Neben den einzelnen Pflichtmodulen müssen zwei Wahlmodule aus dem Angebot besucht sowie eine Lehrgangsarbeit verfasst werden. DAs eigenverantwortliche Selbststudium ist wichtiger Bestandteil dieses Lehrgangs. Die erfolgreiche Absolvierung des Lehrgangs wird mit dem Zertifikat "Geprüfter Museumskustode" bzw. "Geprüfte Museumskustodin" honoriert. Die Zertifikatsverleihung findet im Rahmen des OÖ. Museumstages statt. Der Verbund OÖ. Museen fördert Teilnehmende von Mitgliedsmuseen bei der Erfüllung der Anforderungskriterien mit 100 €. Nähere Infos unter 0732/682616 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kursnummer: 1820

Wann: 25.11.2017 bis 22.09.2018

Lehrgangsleitung: Mag. Susanne Hawlik, Büro für Museumskonzepte und -beratung; Dr. Klaus Landa, Verbund OÖ. Museen

Beitrag: 665 €

Anmeldung bis: 17.11.2017

Gesamtlehrgang inkl. Seminarunterlagen, exkl. Nächtigungen

 

 Lehrgang Dorf- und Stadtentwicklung in der Praxis

Der Lehrgang, in Kooperation mit dem OÖ. Landesverband der Dorf- und Stadtentwicklungsvereine, wendet sich an alle Verantwortlichen in den Gemeinden, Vereinen und an Personen, denen die Weiterentwicklung des Heimatortes am Herzen liegt. In "liebenswerten Gemeinden", die im Rahmen des Landesverbandes der Dorf- und Stadtentwicklung organisiert sind, haben Bürger die Möglichkeit ihre ideen einzubringen. Im Lehrgang erhalten Sie die nötigen Informationen und WErkzeuge für eine erfolgreiche Umsetzung von Dorfentwicklungsprozessen. Wählen Sie zusätzlich zwei Wahlmodule, die im Teilnahmebetrag inkludiert sind. Nach Absolvierung des Lehrganges wird im Rahmen der Ortsbildmesse das Zertifikat "Dorf- und Stadtentwicklung in der Praxis" überreicht. Absolventen des Kurzlehrganges 2016/17 können nach Rücksprache an den neuen Modulen aus dem Lehrgang teilnehmen.

Kursnummer: 1860

Wann: 19.10.2017 bis 11.04.2018

Lehrgangsleiter: Ing. Bernhard Kuppek, Leiter der Geschäftsstelle für Dorf- und Stadtentwicklung

Beitrag: 395 € (Der Betrag wird zu 50% vom Amt der OÖ. Landesregierung, Abteilung Raumordnung, Geschäftsstelle für Dorf- und Stadtentwicklung gefördert.)

Anmeldung bis: 12.10.2017

 

Informationen zu den weiteren AVK-Lehrgängen aus den Themenbereichen Fotografie, Vereinsarbeit sowie Volkskultur und Kreativität finden Sie auf der Homepage der Akademie der Volkskultur. Den Link dorthin öffnen Sie durch einmaliges Klicken hier. 

Gotik-Dauerausstellung „DEM HIMMEL NAHE. Sammlung Mayer“

Sakrale Kunstwerke des späten Mittelalters im Museum Stift Admont.

Täglich 10.00 – 17.00 Uhr, bis 05. November 2017.XA Admont Gotik Sammlung Mayer 14

Gezeigt werden hauptsächlich Skulpturen und Tafelbilder aus der Spätgotik. Sie vergegenwärtigen das Marienleben, die Verkündigung bis zur Geburt und Taufe Christi sowie die Passion Christi. Engel, Jesusknaben oder Heilige wie zum Beispiel Laurentius, Mauritius, Georg, Michael, Sebastian, Katharina von Alexandria erheben sich in Vitrinen bzw. stehen frei präsentiert auf Sockeln – zur Erkundung aus verschiedenen Blickwinkeln. Vielfältige Mariendarstellungen wie etwa „Thronende Muttergottes“, „Ährenkleidmadonna“, „Madonna mit Kind“ berühren auf ganz innige Weise, vor allem der sogenannte „weiche Stil“ mit seinen harmonisch in sich ausgewogenen Formen, sanft ondulierenden Faltenwürfen, den gefühlvollen Gesichtern und vergeistigten Blicken. Die Ausstellung ist chronologisch klar strukturiert und verbindet geschickt die damaligen Kunstregionen mit ihren diversen Werkstätten und Bildschnitzern, so etwa den Salzburger Meister von Seeon, den Meister von Kefermarkt, mit der Ulmer Schule eines Hans Multscher, Michel Erhart, Niklaus Weckmann, mit dem Südtiroler Hans Klocker, mit Meister Leonhard von Brixen bis zu Michael Pacher aus Tirol. Der Maler Bartholomäus Zeitblom ist vertreten oder auch Martin Schongauer, dessen Kupferstiche oftmals als Vorlage/Anregung von den Bildschnitzern verwendet wurden.

Wandtexte und Objekttexte liefern wertvolle Informationen. Eine inhaltliche Vertiefung zu den einzelnen Exponaten bieten die Audio-Guides mit einem 6-sprachigen Angebot. Ein Ausstellungskatalog ist im Museumsshop erhältlich. „DEM HIMMEL NAHE. Sammlung Mayer“ ist ein weiteres Museumsmodul im Großmuseum Stift Admont und somit für Besucher in der Säulenhalle im Erdgeschoß permanent erlebbar. Ermöglicht wurde dies durch eine Schenkung und durch Dauerleihgaben des Gotik-Sammlers Kuno Mayer aus Vorarlberg an das Benediktinerstift Admont. Eine Erweiterung der Ausstellungsfläche für Wechsel- und Themenausstellungen zur Kunst des Mittelalters ist in Vorbereitung.

Nähere Informationen unter www.stiftadmont.at .

Foto: Archiv Barbara Eisner-B.

Veranstaltungen des OÖ. Landesarchivs

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Familienforschung - Grundlagen inkl. Workshop

Schon immer interessierten sich Menschen für ihre Herkunft. In unserer globalisierten und vernetzten Welt hat die Suche nach den individuellen Wurzeln noch mehr Bedeutung bekommen: Familien- oder Ahnenforschung liegt im Trend. Das Landesarchiv erleichtert Ihnen mit dieser Veranstaltung den Einstieg in die Suche nach Ihren Vorfahren. Sie erhalten einen Überblick über die vielfältigen Quellen, die Ihnen für Familienforschung im Landesarchiv zur Verfügung stehen. Ein praxisnaher Workshop zeigt Ihnen dann, wie Sie die neu gewonnenen Kenntnisse gleich anwenden können.

Kosten: 60 Euro (Senioren 50 Euro, Personen unter 26 Jahren 30 Euro)

Termine:

3. November 2017, 9 bis 17 Uhr (Vormittag im Veranstaltungssaal, Nachmittag im Lesesaal)

2. März 2018, 9 bis 17 Uhr (Vormittag im Veranstaltungssaal, Nachmittag im Lesesaal)

Anmeldung online unter

 

Hausforschung - Grundlagen inkl. Workshop

Gebäude sind steinerne Zeugen der Geschichte, meist eng verbunden mit den Schicksalen ihrer Eigentümer und Bewohner. Immer mehr Menschen wollen deshalb ein altes Haus nicht nur bewohnen oder besitzen, sie wollen auch mehr über ihre Vorgänger/innen und die Geschichte des Hauses erfahren.

Im Landesarchiv finden Sie dazu viele wichtigen Unterlagen aus mehreren Jahrhunderten. Wie Sie Ihre Nachforschungen beginnen, wie Sie weiter vorgehen und worauf Sie besonders achten müssen, erfahren Sie von unseren Fachleuten in Theorie und Praxis.

Kosten: 60 Euro (Senioren 50 Euro, Personen unter 26 Jahren 30 Euro)

Termine:

10. November 2017, 9 bis 17 Uhr (Vormittag im Veranstaltungssaal, Nachmittag im Lesesaal)

09. März 2018, 9 bis 17 Uhr (Vormittag im Veranstaltungssaal, Nachmittag im Lesesaal)

Anmeldung online unter http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-222ED066-8405AF8D/hs.xsl/2659_DEU_HTML.htm

 

Kurrentlesekurs für Anfänger

Kosten: 60 Euro (Senioren 50 Euro, Personen bis 26 Jahre 30 Euro)

Termine:

17. November 2017, 9 bis 17 Uhr (im Veranstaltungssaal)

23. März 2018, 9 bis 17 Uhr (im Veranstaltungssaal)

Anmeldung online unter  http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-222ED066-8405AF8D/hs.xsl/2629_DEU_HTML.htm

 

Kurrentlesekurs für Fortgeschrittene

Kosten: 60 Euro (Senioren 50 Euro, Personen bis 26 Jahre 30 Euro)

Termin: 24. November 2017, 9 bis 17 Uhr (im Veranstaltungssaal)

Anmeldung online unter http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-222ED066-8405AF8D/hs.xsl/2776_DEU_HTML.htm

ARCHIV: Tag des Denkmals: Heimat großer Töchter - 300. Geburtstag Maria Theresias

24. September 2017

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Der vom Bundesdenkmalamt veranstaltete 23. Tag des Denkmals in Oberösterreich steht unter dem Motto "Heimat großer Töchter: 300 Geburtstag Maria Theresias". Kulturdenkmale zeigen den Anteil von Frauen am kulturellen Erbe, ob es sich nun um Frauenklöster, Wohn- und Arbeitsstätten von Künstlerinnen, sozialgeschichtlich geprägte Orte von Arbeiterinnen oder andere Gedenkorte handelt.

Weiter Schwerpunktthemen sind "500 Jahre Reformation" - an den Veranstaltungsorten wird deutlich, dass unser Bundesland in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mehrheitlich protestantisch war - sowie "Archäologie" und "Musik", zwei Themen, die im Denkmalland Oberösterreich immer eine große Rolle spielen. Beim europäischen Tag des Denkmalssteht das Thema "Kulturerbe und Natur" im Mittelpunkt, auch hierzu gibt es Veranstaltungen.

Das Bundesdenkmalamt freut sich auf ihr Kommen und wünscht einen spannenden Tag des Denkmals in Oberösterreich!

Weitere Informationen zu Veranstaltungsorten und Programm finden Sie auf der Homepage des Bundesdenkmalamtes.

 

Eine Veranstaltung des Bundesdenkmalamtes: 

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ARCHIV: Einladung zum "Tag der offenen Ausgrabung" auf dem Buchberg

Fr., 04 August 2017, 15:00 Uhr vor dem "Jägerstüberl" auf dem Buchberg

Nicht nur aufgrund der phänomenalen Aussicht ist der Buchberg immer einen Besuch wert ... 

auch die Ausgrabungen der Universität Wien werden im Jahr 2017 dort fortgeführt. Mit Unterstützung der Kulturabteilung des Landes Oberösterreich, der Gemeinde Attersee am Attersee sowie der Familie Mayr-Melnhof werden die mächtige Wallanlage sowie eine verdächtige Spornsiedlung untersucht. Die Universität Wien lädt Sie aus diesem Anlass zum "Tag der offenen Ausgrabung" ein, um Ihnen die diesjährigen Ausgrabungen vorzustellen, die auf der Fundstelle Buchberg am Attersee durchgeführt werden.

Wo/Wann:

Fr., 04. August 2017, um 15:00 Uhr vor dem "Jägerstüberl" auf dem Buchberg

Programm:

Empfang durch die Gemeinde Attersee am Attersee durch Bürgermeister Walter Kastinger.

Führung über die archäologischen Ausgrabungsplätze und Befestigungsanlagen auf dem Buchberg durch Univ.-Prof. Timothy Taylor.

Anreise:

Wanderung zu Fuß (ca. 1 Stunde), ausgehend von der Gemeinde Attersee oder der Gemeinde Berg im Attergau (ca. 30 Minuten, Parkmöglichkeit vor demWald).

Shuttle-Service (beschränkte Anzahl von Plätzen). Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder ohne
eigenem PKW. Laufende Abholung zwischen 13:45 und 14:30 vor der Atterseehalle in der
Kirchenstraße 1, 4861 Attersee am Attersee. Um möglichst frühzeitiges Kommen wird gebeten, da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist.

Lassen Sie sich beim "Tag der offenen Grabung" von den neuesten Forschungsergebnissen berichten –
Timothy Taylor und Jakob Maurer freuen sich auf Ihren Besuch!

 

 

 

  (Zum Vergrößern bitte Klicken!)

 

Weitere Informationen über die Kontaktmöglichkeit: 

Mag. Jakob Maurer
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Mobil: 0699/11916493

(Fotos: Univ.-Prof. Timothy Taylor & Mag. Jakob Maurer)

 

ARCHIV: Open-Air-Filmretrospektive "Persönliche Verantwortung von 1933 bis 1945"

Mi, 23.08. - Sa, 26.08.2017, 20:00 Uhr

Filmretrospektive1Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen lädt von Mittwoch, 23. August bis Samstag, 26. August 2017, um 20:00 Uhr vor dem Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Erinnerungsstraße 1, 4310 Mauthausen zur Open-Air-Filmretrospektive "Persönliche Verantwortung von 1933 bis 1945"

In Zeiten intensiven Gedenkens an die Zeit des Nationalsozialismus und erneuerter Diskussionen um individuelle Schuld und kollektive Verantwortung ist es mehr als notwendig, sich die Geschehnisse der Jahre 1933 und 1938 vor Augen zu führen. Welche Rolle spielten Nationalismus, Rassismus, die Ablehnung alles kulturell Anderen in diesen Jahren? Warum war es für Rechtsextreme und Antisemiten so leicht, Massenzuspruch zu finden? Wie sah es um die Verantwortung des Einzelnen in unserer Gesellschaft aus? Und wie verhielten sich die Menschen 1945, wenn sie selbst über Leben und Tod entscheiden mussten?

Zahlreiche FilmregisseurInnen haben mit großem künstlerischen Engagement derartige Fragen behandelt, Ereignisse und Erinnerungen zu spannenden Spielfilmen geformt. Die Erfahrungen von Überlebenden und Geflohenen, von Ermordeten und Tätern werden in den vier Spielfilmen der Filmretrospektive Mauthausen 2017 zu eindringlichen Bildern. Es geht um Fragen individuellen Entscheidens, etwa des einzelnen Soldaten der Wehrmacht bei den Deportationen der jüdischen Bevölkerung, es geht um die Bedeutung von Kunst und Musik im Kampf um das Überleben und um die Frage, ob Zivilcourage nicht eine ständige Herausforderung ist.

Einführung von Univ.-Prof. Dr. Frank Stern, Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, mit anschließender Diskussion.

Bild: Homepage der KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

Weiterführende Informationen samt Programm und kurzen Filmvorstellungen finden Sie auf der Homepage der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. 

ARCHIV: 5. Symposion für Linzer Diözesangeschichte

 29. September 2017, 15:30 Uhr im Priesterseminar Linz

„… durch und durch katholisch und durch und durch oberösterreichisch …“ – 1918 und die Folgen in der Kirche 

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Mit diesem Thema greift das diesjährige Symposion des Linzer Diözesangeschichtsvereins das anstehende Jubläum „100 Jahre Republik Österreich (1918 − 2018)“ auf und geht bei seiner jährlichen Veranstaltung den Spuren der politischen Kirche in der Ersten Republik nach. Der Priester Prälat Johann Nep. Hauser war 1918 nicht nur Landeshauptmann von Oberösterreich, sondern als Klubobmann der Christlichsozialen Österreichs auch maßgeblich an der Gründung und an den Anfängen der Ersten Republik beteiligt. In Oberösterreich war die Christlichsoziale Partei von einer Besonderheit gekennzeichnet: Der von Bischof Franz Josef Rudigier als kirchlicher Verein gegründete „Katholische Volksverein“ bildete gleichzeitig die Parteibasis der hiesigen Christlichsozialen. Ähnlich der kirchlichen Männerorganisation beteiligte sich auch die Katholische Frauenorgansiation mit ihrer großen Mitgliederzahl in christlichsozialer Weise am „Neubau“ Österreichs.

Historisches Quellenmaterial (Filme, Plakate, Musik, …), welches bei der Veranstaltung gezeigt wird, zeugt von der reservierten Haltung der Kirche gegenüber der Demokratie und vom erbitterten Lagerdenken unter den politischen Kräften der Ersten Republik, die zum gewaltvollen Ende der Demokratie in Österreich führten. Die Kirche hat so gesehen eine politische Mitveranwortung am Scheitern der Ersten Republik und an den folgenschweren weiteren politischen Entwicklungen des Landes.

Referentinnen und Referenten wie die Kirchenhistorikerin Univ. Prof. Dr.in Ines Weber (Katholische Privat-Universität Linz), der Hochschullehrer, Kirchenhistoriker und Verleger DDr. Helmut Wagner (Päd. Hochschule Oberösterreich) , der Historiker Mag. Reinhart Öhlinger sowie Studierende der Kath. Privat-Universität Linz geben Einblicke in die selten thematisierte  Rolle der Kirche und ihrer Akteure in der Zeit der Ersten Republik. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dioezesangeschichte.at 

 Foto: Katholikentag 1923 mit der kath. Frauenbewegung. Copyright: Diözesanarchiv Linz.  

Verein für Linzer Diözesangeschichte in Kooperation mit dem OÖ Landesarchiv:

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ARCHIV: Tag der offenen Grabung | 22. April Weyregg

Seit 10. April läuft die Unterwasser-Ausgrabung im Forschungsprojekt „Zeitensprung“ von Jutta Leskovar (Oberösterreichisches Landesmuseum), welches unter anderem der Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema „Pfahlbauten“ dient. Grabungsleiter Henrik Pohl und sein Team werden bis 5. Mai die Grabungsarbeiten an der Siedlung Weyregg II im Attersee weiterführen. Am Samstag, 22. April findet als Begleitprogramm der Tag der offenen Grabung statt. Es stehen dabei nicht nur die provisorischen Werkstätten allen Interessierten offen, die Wissenschaftlerinnen werden dabei auch multimedial Einblicke in das Forschen unter Wasser geben.

Ort: Strandbad Weyregg, Jubiläumsallee, 4852 Weyregg am Attersee
Zeit: 22. April 2017, 10.00 bis 18.00 Uhr

Mehr Informationen finden Sie unter www.pfahlbauten.at.

ARCHIV: Buchpräsentation

29. März 2017, 10.30 Uhr

Hermann Rafetseder
Zur Geschichte von Gelände und Umfeld der Johannes Kepler Universität Linz, unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit im Raum Auhof-Dornach. Ein Beitrag zum 50-Jahr-Jubiläum der Johannes Kepler Universität Linz
Das Gelände um Schloss Auhof hat eine bewegte Geschichte: Ende des 17. Jahrhunderts gelangte es in den Besitz der Starhembergs. Nach dem „Anschluss“ konnte der Zugri des NS-Regimes nicht verhindert werden. In der Folge gab es diverse Ideen für die Nutzung des Geländes, die vielfach verworfen wurden. Errichtet wurden jedoch drei Lager in unmittelbarer Schloss-Nähe, die sich zumindest parzellenmäßig mit dem JKU-Gelände deckten. Die größte Überschneidung gab es mit dem „Gemeinschaftslager des Heeres“ auf dem Grund des heutigen Science Parks, in dem neben „normalen“ Arbeitskräften auch ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene untergebracht wurden. Nach Kriegsende kam es zu einem langjährigen Restitutionsrechtsstreit, der mit einer Rückgabe bzw. Entschädigung endete. Mit dem Bericht von Hermann Rafetseder, einem ausgewiesenen Experten für die Themen NS-Vergangenheit und Zwangsarbeit, liegt erstmals eine ausführliche Studie zur Geschichte des JKU-Geländes vor. Im Zuge ihres 50-Jahr-Jubiläums schließt die JKU damit eine wichtige Lücke.

Programm: Begrüßung durch Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas
Studienpräsentation und Ausstellungseröffnung mit Dr. Hermann Rafetseder, JKU, Keplergebäude, Halle C. Im Anschluss: Kleiner Imbiss.

ARCHIV: Seminar: Was rastet, das rostet?

Zum richtigen Umgang mit Metallobjekten im Museum

Viele museale Sammlungen beinhalten auch Objekte aus Metall. Diese verlangen allerdings eine spezielle Handhabung. Worauf ist beim Umgang mit Metallobjekten zu achten? Wie sind diese zu lagern und zu präsentieren, ohne dass sie Schaden erleiden? Wie sind Schadensbilder zu erkennen? Und ist es ratsam, bei Schäden am Objekt selbst Hand anzulegen? Mag. Susanne Heimel, eine Spezialistin für Metallrestaurierung, erläutert dazu alles Wissenswerte.

Das Seminar Was rastet, das rostet? Zum richtigen Umgang mit Metallobjekten im Museum findet im Rahmen der Seminarreihe Museum plus am Freitag, 31. März 2017 von 14:00 bis 18:00 Uhr beim Verbund Oberösterreichischer Museen, Welser Straße 20, 4060 Leonding, statt. Eine Anmeldung ist bis 24. März 2017 möglich.

Wenn Sie Interesse an diesem Seminar aus der Reihe Museum plus haben, melden Sie sich bitte bei der Akademie für Bildung und Volkskultur an: 

Akademie für Bildung und Volkskultur

Promenade 33, 4020 Linz

Tel.: 0732/773190-12

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.akademiedervolkskultur.at

ARCHIV: Ausbildungslehrgänge AVK 2016/2017

Auch heuer starten im Herbst bei der Akademie für Bildung und Volkskultur (AVK) wieder die beiden Ausbildungslehrgänge Museumskustode/-in und Heimatforschung. Der Lehrgang für die Kustodinnen und Kustoden beginnt am Samstag 19. November 2016.

ARCHIV: Sobibór – Erinnerung verjährt nicht

Sonderausstellung im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Sobibór war eines von drei Vernichtungslagern der “Aktion Reinhardt”. Über 1,5 Millionen Menschen, vor allem Juden aus Polen, den Niederlanden, Deutschland und anderen Staaten, wurden in den Jahren 1942 und 1943 in den drei Lagern Sobibór, Bełzec und Treblinka ermordet. Eine maßgebliche Rolle bei der Konzeption, beim Aufbau und Betrieb der Mordstätten spielte das Personal der im August 1941 eingestellten “Aktion T4”. Auch zahlreiche Männer, die zuvor in Hartheim an den Morden beteiligt waren, fanden im Rahmen der “Aktion Reinhardt” eine neue Betätigung: So fungierte beispielsweise Franz Stangl, Büroleiter der Tötungsanstalt
Hartheim, als Kommandant von Sobibór und später von Treblinka, Franz Reichleitner, sein Stellvertreter in Hartheim, folgte ihm als Kommandant von Sobibór nach. Am 14. Oktober 1943 organisierten die Häftlinge einen Aufstand, mehrere hundert konnten flüchten. Nach der Ermordung der Verbliebenen wurde der Vernichtungsbetrieb eingestellt und das Lager dem Erdboden gleichgemacht. Zur Tarnung errichtete man einen Bauernhof und forstete das Gelände auf. Bis zu 250.000 Menschen hatten in Sobibór den Tod gefunden, nur 50 erlebten das Kriegsende. Im Gegensatz zu Auschwitz hinterließ die “Aktion Reinhardt” keine Baracken, keine Berge von Brillen, Schuhen oder Menschenhaar, keine sichtbaren Überreste von Vernichtungseinrichtungen. Neben den Berichten der wenigen Überlebenden sind daher die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen auf dem Lagergelände aus den Jahren 2000 bis 2015 von besonderer Bedeutung. Zehntausende Artefakte, darunter auch Habseligkeiten der Ermordeten, konnten gefunden bzw. geborgen werden. Die Ausstellung, die in Hartheim erstmalig im deutschen Sprachraum zu sehen sein wird, will die Erkenntnisse und die Funde der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die Ausstellung wird am 28. November 2016 um 19:00 im Saal des Schlosses Hartheim unter Anwesenheit des Botschafters der Niederlande Marco Hennis und des Botschafters der Republik Polen Artur Lorkowski eröffnet. Der Vorsitzende des Vorstands der Stiftung “Polnisch-Deutsche Aussöhnung” Dariusz Pawłos, der Kurator der Ausstellung Marek Bem und der Vertreter der niederländischen Provinz Gelderland Doede Sijtsma werden ebenfalls an der Eröffnung teilnehmen.

Die Sonderausstellung ist von 29. November 2016 bis 31. März 2017 im Saal des Schlosses Hartheim (2. OG) zu den regulären Öffnungszeiten des Lern- und Gedenkorts zu sehen (Mo & Fr 9:00-15:00, Di-Do 9:00-16:00, So & Feiertage 10:00-17:00).

ARCHIV: Denkmal Leipzig 2016

Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung

10. bis 12. November 2016 in Leipzig

Seit ihrer Premiere 1994 ist die denkmal der internationale Branchentreff für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Vom 10. bis 12. November 2016 ist die europäische Leitmesse unter der Schirmherrschaft der UNESCO bereits zum zwölften Mal die branchenübergreifende Plattform. Markenzeichen der denkmal sind der ausgeprägte fachliche Charakter, die enorme Themenvielfalt sowie die Bandbreite der Ausstellerpräsentationen mit praktischen Vorführungen, „Lebenden Werkstätten“ und das komplexe Fachprogramm.

Alle Unternehmen und Institutionen, die mit einem Stand auf der denkmal 2016 vertreten sind, finden Sie im Online-Ausstellerverzeichnis unter www.denkmal-leipzig.de/Aussteller/Profil/Ausstellerverzeichnis/.
Einen vollständigen Überblick über das komplexe und international aufgestellte Fachprogramm bietet Ihnen die Fachprogrammdatenbank unter www.denkmal-leipzig.de/veranstaltungsprogramm.

Beim Online-Ticketshop unter www.denkmal-leipzig.de/Besucher/Tickets/Ticketshop/ ist das Online-Ticket ist um 3,00 Euro günstiger!

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ARCHIV: Franz Xaver Süßmayr (1766–1803)

Wissenschaftliche Tagung zum Jubiläumsjahr 2016

18. bis 19. November 2016, Stift Kremsmünster

Der Geburtstag des in Schwanenstadt geborenen und im Stift Kremsmünster ausgebildeten Komponisten jährt sich heuer zum 250. Mal. Süßmayr ist heute vor allem als Assistent Mozarts und Vollender von dessen Requiem bekannt. Seine eigenen kompositorischen Leistungen sind jedoch weitgehend vergessen. Im
Rahmen dieser Tagung werden Biographie und Werk Süßmayrs aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Ziel soll es sein, ein breiteres Publikum auf die Qualität von Süßmayrs Oeuvre aufmerksam zu machen. Im Rahmen eines Konzertes erklingen kammermusikalische Raritäten des Schwanenstädters.
Gesprächskonzert mit Paul Angerer am 18.11.2016, Probensaal des Stifts-Chores, Stift Kremsmünster, 19.00 Uhr: Kammermusikalische Raritäten mit Werken von Franz Xaver Süßmayr (1766–1803)

Veranstaltet von Freunden Süßmayrs in Zusammenarbeit mit dem Anton Bruckner Institut Linz.

ARCHIV: Masterstudiengang: "Schutz europäischer Kulturgüter"

Der berufsbegleitende Masterstudiengang an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) bietet zunächst einen Überblick über die Arbeitsfelder und Methoden der Erfassung, Erforschung, Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes. Durch die Beteiligung von mehreren Experten aus dem europäischen Ausland sind hierbei verschiedene nationale Perspektiven vertreten. Parallel dazu werden die juristischen Grundlagen des Denkmal- und des Kulturgüterschutzes studiert. Schließlich kommt auch dem Projektmanagement, dem Kulturmarketing und dem Fundraising eine besondere Bedeutung zu, weil sie für die Kulturfinanzierung und für die Strukturierung der Arbeitsabläufe immer wichtiger werden. In Kooperation mit dem Centre for Entrepreneurship der Viadrina Seminare werden zum Thema Existenzgründung angeboten.

Deadline für eine Bewerbung für das Wintersemester 2016/2017 ist der 31. Juli 2016. Nähere Informationen unter www.denkmalpflege-viadrina.de.

ARCHIV: 130 Jahre Schloß Cumberland

Geschichte - Menschen - Schicksale.

Die Geschichte der Welfen – des Schlosses – der Herzöge von Cumberland in Gmunden
Fr, 14. Oktober 2016, 15 Uhr bis ca. 18 Uhr

Im September 1886 wurde das von Ernst August, Kronprinz von Hannover, Herzog von Cumberland, in Gmunden erbaute Schloss feierlich eröffnet. Schloss Cumberland feiert somit in diesem Jahr seinen 130.
Geburtstag. Wir wollen dies zum Anlass nehmen, aus verschiedenen Blickwinkeln die Geschichte und das Schicksal des Schlosses und seiner Errichter näher zu betrachten. Historiker und Experten werden das Thema
höchst interessant aufbereiten. Ein Muss für jeden Gmundner sowie für Geschichtsinteressierte. Heinrich Prinz von Hannover, ein Ur-Enkel des Erbauers wird beim Symposium anwesend sein und aus der Familiengeschichte plaudern. Eine Besichtigung der historischen Räumlichkeiten des Schlosses sowie eine kleine Ausstellung, zum Teil mit noch nie in Oberösterreich gezeigten und aus dem Familienbesitz der Erbauer stammenden Objekten, runden die Festveranstaltung ab.

Veranstaltungsort: Festsaal des Schlosses Cumberland, Cumberlandstraße 36, 4810 Gmunden

Eintritt zum Symposium, Ausstellung und Besichtigung der historischen Räumlichkeiten:
Vorverkauf 10,- Euro; am Veranstaltungstag 12,- Euro (nähere Info, Kartenvorverkauf und Bestellungen: LPBZ Schloss Cumberland 0043 7612 64575-0; Buchhandlung KO(ch)LIBRI, Gmunden 07612 66876; Bürgerservice der Stadt Gmunden, am Graben)

Veranstalter: Landespflege- und Betreuungszentrum Schloss Cumberland (Salzkammergut)

Veranstaltungsort: Festsaal des Schlosses Cumberland, Gmunden

ARCHIV: Tagung: Netzwerk Denkmale in der Kulturlandschaft

Tagung des Bundesdenkmalamtes
12.-15. September 2016
Lienz / Osttirol

Denkmale prägen Raum und brauchen Raum. In der historischen Kulturlandschaft bilden sie die Knotenpunkte eines dreidimensionalen Beziehungsgeflechts. Die dokumentarischen Hinterlassenschaften der historischen Lebenswelten schließen sich dort mit dem Naturraum zum Phänomen der Kulturlandschaft zusammen. Eine solche historische Kulturlandschaft besitzt größtmögliche identitätsstiftende Kraft, weil sie die Vorstellungen vom Ursprünglichen nicht nur in der Natur, sondern gleichzeitig auch in der Geschichte spiegeln kann. So wertvoll diese Beziehungen für eine Gesellschaft sein mögen, so schwierig ist der Schutz dieser Werte. Diesem Thema möchte sich die Tagung widmen.

Denkmalschutz alleine vermag bäuerliche, technische, sakrale oder sonstige Kulturlandschaftselemente in Dörfern und Weilern, auf Almen oder im Hochgebirge zu schützen. Dies gilt der Substanz des Objekts und seinem Erscheinungsbild, nicht aber seiner räumlichen Wirkung, die durch immer rasanter werdende Veränderungen in der Umgebung verloren geht. Historische Funktions- und Lebenszusammenhänge des Denkmals sind dann nicht mehr nachvollziehbar. Denkmalschutz vermag in Österreich keinen Schirm rund um seine Objekte aufzuspannen und somit kann er in der Kulturlandschaft nur Punkte oder Linien markieren. Wie könnte eine gemeinsame Perspektive für die Denkmale und „ihre“ Landschaft aussehen? Wie könnte ein Wertekompass funktionieren, der das gemeinsame baulich-landschaftliche Erbe im Alpenraum und in anderen Kulturlandschaften umfassen kann? Welche Konsequenzen könnte die gemeinsame Inwertsetzung für die heutigen Schutzmechanismen haben? Können Verschneidungen von Lenkungsmechanismen, Zusammenwirkungen von Steuerungsinstrumenten, neue wirtschaftliche Perspektiven einschließlich traditioneller Werktechniken etc. einen neuen kulturellen Umweltschutz ergeben? Im Fokus stehen also Handlungsperspektiven, in denen die Interessen zu einer Zukunftsperspektive für die historische Kulturlandschaft gebündelt werden.

Ziel ist es, im ländlichen Raum spezifische Bereiche zu detektieren, zu schützen und zu fördern, welche kulturlandschaftliche Aspekte besitzen und diese unter gewissen Voraussetzungen beziehungsweise Rahmenbedingungen auch bewahren können. Dazu zählen Weiler (mitunter auch Einzelgehöfte), Almen, Schutzhütten, Bergwerke, historische Frontbauten, alpine Wege und Straßen, archäologische Parks etc. Kulturlandschaft bedeutet Naherholung, stiftet Identität und ist neben der sporttouristischen Ausrichtung künftighin die wichtigste touristische Ressource im alpinen Raum. Kulturlandschaft betrifft gleichermaßen Bauwerke/Baudenkmale ebenso wie Landschaft/Kulturlandschaft, was nach einem gemeinsamen Vorgehen von Bund, Land und Gemeinden verlangt (Raumordnung, Kulturgutschutz etc.). Baudenkmale ohne ein angemessenes Umfeld sind wie Landschaft ohne Baudenkmale. Aufgrund der komplexen Herausforderungen stellt sich die Frage nach dem Beitrag der Denkmalpflege. Dieser ist einmal im Einzel- und Ensembleschutz besonderer Objekte und Anlagen zu suchen, im Abgleich diverser Standards und Richtlinien bei Instandsetzungen (z.B. Standards der Baudenkmalpflege des BDA), in der Betreuungskompetenz bei Instandsetzungen oder in der Mitwirkung bei der Inventarisation und in Gremien.

 

Anmeldung bis 30. Juni (Anmeldeformular unter diesem Link).

ARCHIV: Colloquium Lauriacum 2016

Do, 22. bis Sa, 24. September 2016

Das römische Heer – Wirtschaftsfaktor und Kulturträger

Einladung & Call for Papers
Tagungsort: Enns, Museum Lauriacum
Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich/Museum Lauriacum/Oberösterreichisches Landesmuseum/Salzburg Museum/Universität Salzburg, FB Altertumswissenschaften

Nach Lentia/Linz (Bäder), Iuvavum/Salzburg (Umland) und Bedaium/Seebruck (vici/Verkehrsinfrastruktur) führt uns das vierte Colloquium dieser Serie zur provinzialrömischen Forschung in den Legionsstandort Lauriacum/Enns. Im Jahr 2018 widmet sich eine Oberösterreichische Landesausstellung dem Thema „Der Donaulimes in Oberösterreich“ (Arbeitstitel), der Hauptort wird auf Grund der übergeordneten Bedeutung selbstverständlich Enns sein. Ein besonderer Fokus der neuen Präsentation im Museum Lauriacum wird auf der hier ab Ende des 2. Jahrhunderts stationierten legio II Italica liegen. Der Zuzug von 5-6000 Soldaten und unzähligen weiteren, ganz unterschiedlich motivierten Menschen brachte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, nicht nur für die Siedlung, sondern für die gesamte Region mit sich. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Colloquium Lauriacum dem Thema „Das römische Heer – Wirtschaftsfaktor und Kulturträger“. Neben Vorträgen zu neuen Forschungen zu Lauriacum/Enns selbst und zu wissenschaftlich fassbaren oder auch nur theoretisch erschließbaren Interaktionen mit dem Hinterland sind besonders Vorträge erwünscht, die vergleichbare Phänomene in anderen wichtigen Militärstützpunkten des Imperium Romanum abbilden. Eine weitere Session der Tagung soll Beiträgen und Diskussionen zu transnationalen und interdisziplinären Forschungsstrategien für den Donaulimes (mit Schwerpunkt Bayern und Österreich) gewidmet sein.
Konzeptpapiere bitte bis Mi, 1. Juli 2016 einreichen:
Zusammenfassungen für Referate: 200 bis 400 Wörter (Zusammenfassungen für Poster: bis 250 Wörter)
Die definitive Auswahl der Referate erfolgt durch das wissenschaftliche Komitee der Tagung. Die Beiträge werden in einem Tagungsband publiziert.

ARCHIV: Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen und seiner Außenlager

Buchpräsentation

15. Mai 2016, 12:00 Uhr

Im Rahmen der Internationalen Befreiungsfeier im Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Mauthausen wird das neu erschienene "Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen" in Anwesenheit von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und dem Bundesminister für Inneres Mag. Wolfgang Sobotka präsentiert.

Ort: KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Erinnerungsstraße 1, 4310 Mauthausen

Anmeldung zur Teilnahme an der Buchpräsentation unter Tel.: +43 (1) 53126-2782 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen unter: http://www.mauthausen-memorial.org/de/Teilnehmen/Veranstaltungen/Praesentation-des-Gedenkbuchs-fuer-die-Toten-des-KZ-Mauthausen-und-seiner-Aussenlager