Veranstaltungen der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Die Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege führt regelmäßig Ausstellungsführungen, Exkursionen und Reisen zu landeskundlich und denkmalpflegerisch interessanten Themen und Orten durch. Vereinsmitglieder und andere Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen!

Anmeldungen zu den Reiseveranstaltungen sind unbedingt erforderlich und werden ausschließlich durch das Reisebüro Neubauer entgegengenommen:
Reichenauerstr. 39, 4203 Altenberg, Tel.: 07230 / 7221, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.neubauer.at

Für Anmeldungen zu Stadtspaziergängen und Vorträgen sowie alle anderen Anliegen stehen wir Ihnen sehr gerne jeweils Montag & Mittwoch von 9.30 bis 13.30 Uhr im Vereinsbüro zur Verfügung: Haus der Volkskultur, Promenade 33, 4020 Linz, Zi. 103, 1. Stock, Tel.: 0732 / 77 02 18, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

KOMMENDE TERMINE IM ÜBERBLICK: (Für Details zu unseren Reisen klicken Sie bitte hier!) 

LANDESKUNDEREISE nach BANSKÁ ŠTIAVNICA in die Mittelslowakei (einst Oberungarn) und Nordungarn

(Reiseleitung: Dr.Erhard Koppensteiner)


Aufgrund zu geringer Anmeldungen abgesagt/verschoben
Do, 26. - So, 29. Mai 2022

EXPERTENFÜHRUNG durch das Münzkabinett im Schlossmuseum

(Führung: Sammlungsleiter Dr. Bernhard Prokisch)

Fr, 1. Juli 2022

15.00 bis 15.45 Uhr 

LANDESKUNDEFAHRT nach Freistadt: Stadt- sowie Museumsführung und Besuch des Friedhofs im Jaunitztal

(Reiseleitung: Fritz Fellner) 

 

Di, 27. September 2022 

LANDESKUNDEFAHRT: Die spätgotischen Flügelaltäre Niederösterreichs. Mauer - Maria Laach - Pöggstall - Schönbach.

(Reiseleitung: Dr. Lothar Schultes)

 

Do, 13. Oktober 2022

LANDESKUNDEREISE
nach Trier, Mannheim und Speyer 

(Reiseleitung: Dr. Walter Aspernig)


Di, 18. bis Sa, 22. Oktober 2022

Für Details zu unseren Reisen bitte hier klicken!

  

BERN 1 frei neu

 
Anmeldungen zu unseren Vorträgen und Führungen sind unbedingt erforderlich. Bitte melden Sie sich hierzu im Büro der GLD unter 0732/770218 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Anmeldungen zu Landeskundefahrten und -reisen nimmt ausschließlich das Reisebüro Neubauer entgegen.

Bitte beachten Sie: Alle Reiseveranstaltungen werden coronakonform durchgeführt. Die Durchführbarkeit richtet sich nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zur Eindämmung des Corona-Virus und den dazu in Kraft gesetzten Maßnahmen im In- und Ausland. Informationen zu den Veranstaltungen sowie der aktuellen Reisesituation erhalten Sie im 

Reisebüro Neubauer: Reichenauerstr. 39, 4203 Altenberg; Tel.: 07230 / 72 21, Fax: 07230 / 83 60; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.neubauer.at.

  


 


Do, 26. - So, 29. Mai 2022 Aufgrund zu geringer Anmeldungen abgesagt/verschoben!

LANDESKUNDEREISE nach BANSKÁ ŠTIAVNICA in die Mittelslowakei (einst Oberungarn) und Nordungarn 

Castle Bojnice SKEntdecken Sie die Burgen und Schlösser, die Museen sowie die alten königlichen Bergstädte Oberungarns: Begleiten Sie uns nach Kremnitz, eine der Hauptmünzstätten Altösterreichs, nach Esztergom, dem kirchlichen Zentrum Alt- und Neuungarns und Sitz des Primas Hungariae sowie zur Festungsstadt Komorn, einem UNESCO-Weltkulturerbe.

1. TAG: Anreise über Linz - St. Pölten - Bratislava nach Trnava/Tyrnau. Stadtführung durch das denkmalgeschützte Stadtgebiet. Zu den wertvollsten historischen Denkmälern von Trnava gehören der Dom des Hl. Johannes des Täufers und die Universitätskirche, heute Bischofssitz. Der Platz und die ganze Stadt werden vom Stadtturm aus dem Jahre 1574 beherrscht. Weiterfahrt nach Trencin. Die Burg Trencin/Trentschin, auf einem hohen Kalksteinfelsen erbaut, ist die drittgrößte Burganlage der Slowakei. Nach einem Burgrundgang Fahrt zum Hotel im Kurort Trencianske Teplice/Trentschin Teplitz.

2. TAG: Das Juwel von Bojnice, einem Städtchen bei Prievidza, ist das Märchenschloss Bojnice/Weinitz. Graf Johann Palffy ließ das gesamte Objekt Ende des 19. Jhdt. nach dem Vorbild der Loire-Schlösser umbauen.

Heute befinden sich im Schloss Sammlungen des kunsthistorischen Museums. Das nächste Ziel des Tages ist Schloss Topol´cianky/Kleintopoltschan. Das Schloss wurde zum nationalen Kulturdenkmal ernannt. Das Nationalgestüt, Zentrum der Pferdezucht in der Slowakei, gehört zu den wichtigsten der Welt. Im Hippologischen Museum wird Ihnen die Geschichte der Welt der Pferde nähergebracht. Zum Abschluss des Tages Besuch des Museums für Münzen und Medaillen in Kremnica/Kremnitz. Seit dem Jahre 1328 werden in der ältesten Münzprägeanstalt Münzen hergestellt. Nächtigung in Banská Štiavnica.

3. TAG: Banská Štiavnica /Schemnitz, die "silberne Stadt", ist in die UNESCO Welterbe-Liste der eingetragen. Die ehemalige Bergbaustadt mit maria-theresianischer Bergakademie (Berg- und Forsthochschule bis 1919) ist eine der schönsten und historisch attraktivsten Städte der Slowakei. Stadtführung und Weiterfahrt zum Schloss Zvolen/Altsohl am Ufer des Flusses Slatina. Das gotische Renaissanceschloss ließ der ungarische König Ludwig I. im 14. Jhdt. als Jagd- und Lustschloss für ungarische Könige errichten. Später wurde es zur Verteidigung gegen die Türken umgebaut. Im 18. Jhdt. erfuhr das Schloss den letzten Umbau im Barockstil, aus dieser Zeit blieb die hölzerne Kassettendecke im Königssaal erhalten. Ein kurzer Stopp ist auch beim Benediktinerkloster Hronsky Benadik/St. Benedikt eingeplant, Blick in die gotische Basilika des Hl. Egidius. 

4. TAG: In Svaty Anton/St. Anton steht ein monumentales barock-klassizistisches Schloss des ehemaligen Bulgarischen Zaren Ferdinand I. aus dem Hause Sachsen-Coburg-Kohary mit einem wunderschönen englischen Park. Es wurde nach 1944 Sitz des Jagdmuseums und zeigt auch die originalen Interieurs aus dem 18. Und 19. Jhdt. Mächtig erhebt sich die größte Basilika Ungarns auf dem Burgberg in Esztergom/Gran an der Donau, dem Partnerort von Mariazell. Führung durch die Kathedrale Mariä Himmelfahrt, die Dom-Schatzkammer und das christliche Museum. Die Heimreise erfolgt nach einem Stadtspaziergang durch Komorn, im slowakischen Komárno mit Österreich-Ungarns bzw. heute Europas größter erhaltener Festung des 17. - 19. Jhdt., Weltkulturerbe der UNESCO.

Reiseleitung: Dr. Erhard Koppensteiner

Preis: € 595,- (Für Mitglieder der GLD € 10,- Rabatt)

Inkl. Busfahrt, Reiseleitung, alle Eintritte und Führungen laut Programm, 1 x Nächtigung inkl. Halbpension im Hotel in Trencianske Teplice und 2 x Nächtigung inkl. Halbpension im Hotel in Banská Štiavnica

Anmeldung beim Reisebüro Neubauer

(Foto: Schloss Bojnice/Weinitz: Wikipedia, Gemeinfrei) 

 



Fr, 1. Juli 2022, 15.00 bis 15.45 Uhr

Expertenführung durch das Münzkabinett im Schlossmuseum

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Das Münzkabinett im Linzer Schlossmuseum zeigt eine Auswahl aus den umfangreichen Sammlungsbeständen des Museums und illustriert unterschiedliche Aspekte der Numismatik von der Antike bis zur Gegenwart. Schwerpunkte bilden u. a. die Geldzeichen und Medaillen Oberösterreichs und ein Querschnitt durch die Münzfunde aus dem Boden des Bundeslandes Oberösterreich.

Ausstellungsführung: Sammlungsleiter Dr. Bernhard Prokisch

Preis: Eintritt ins Schlossmuseum (freier Eintritt für Mitglieder der GLD)

Treffpunkt: 14:55 im Foyer des Schlossmuseums, Dauer der Führung circa 45 Minuten

Foto: Münkabinett im Schlossmuseum, Rechte: Schlossmuseum Linz, OÖ. Landes-Kultur GmbH

 



Di, 27. September 2022

LANDESKUNDEFAHRT nach Freistadt: Stadt- sowie Museumsführung und Besuch des Friedhofs im Jaunitztal

Stadtführung in Freistadt:

800 Jahre Leben an der Grenze. Anstelle der drei Ansiedlungen, die an einer wichtigen Handelsstraße gelegen waren, wurde von den Babenbergern die planmäßige Stadt Freistadt angelegt, um einen wichtigen Stützpunkt in der nördlichen Riedmark zu besitzen, da es von 1176 an immer wieder kriegerische Einfälle der Böhmen gab, für die das stetige Vordringen der deutschen Siedler im Nordwald eine Gefahr war. 
Zwischen 1220–1227 wurde das Landgericht Riedmark mit Sitz in Freistadt von den Babenbergern errichtet. Es ist anzunehmen, dass zu diesem Zeitpunkt die Stadt Freistadt (Freie Stätte) bereits bestanden hat. In den Jahren 1218 bis 1220 war Freistadt wohl die größte Baustelle des Landes. Alles was früher (im 12. Jhdt.) an Stelle des heutigen Freistadt bestanden hat, hatte kaum mehr als dörflichen Charakter. Tatsche ist aber, dass es an Stelle der heutigen Stadt bereits einen befestigten Ansitz, den Salzhof, gegeben hat.

Museumsführung durch die Sonderausstellung "Gestorben wird immer" und individueller Besuch der Dauerausstellung samt Turmbesteigung (Bergfried):

Die Angst vor dem Tod ist keine neuzeitliche Erfindung, ganz im Gegenteil. In der Vergangenheit war die Furcht vorm Sensenmann allumfassend. Aber auch die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ist nicht nur im Glauben verankert. Dem Interesse der Forscher am Tod bzw. den menschlichen Überresten wird ebenso nachgegangen wie dem Brauchtum nach einem Todesfall. Freistadt hat aber auch Kriminalgeschichten zu bieten, die in dieser Ausstellung thematisiert werden. 

Besuch des Friedhofs im Jaunitztal:

Im 1. Weltkrieg wurde südlich der Stadt ein Kriegsgefangenenlager für etwa 20.000 Ukrainer errichtet. Auf dem Lagerfriedhof im Jaunitztal (Kriegsopfer 2. Weltkrieg und Opfer 1. Weltkrieg: Italiener und Ukrainer) liegen etwa 360 hier in Freistadt verstorbene Ukrainer und 20 Italiener begraben. Der zweite Teil des Friedhofs wurde etwa 1970 für die Opfer des 2. Weltkrieges angelegt.

Reiseleitung: Fritz Fellner

Preis: € 38,– (Inkl. Busfahrt, Reiseleitung, Eintritte und Führungen)

Anmeldung beim Reisebüro Neubauer

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 Do, 13. Oktober 2022 Hochaltar der Pfarrkirche Schnbach Niedersterreich Unbekannter Meister um 1490WikimediaCommons

LANDESKUNDEFAHRT:
Die spätgotischen Flügelaltäre Niederösterreichs. Mauer - Maria Laach - Pöggstall - Schönbach.

Die Fahrt führt uns zu den bedeutendsten spätgotischen Flügelaltären Niederösterreichs. Wir beginnen mit dem berühmtesten in Mauer bei Melk, der stilistisch eng an jenen von Kefermarkt anschließt. Nächste Station ist das herrlich gelegene Maria Laach am Jauerling, wo uns ein Doppelflügelaltar, ein gotisches Kruzifix und das Gnadenbild der Madonna mit sechs Fingern erwartet. In Pöggstall werden wir Flügelaltäre in zwei gotischen Kirchen und das renovierte Schloss Rogendorf mit dem berühmten Rondell, dem Museum mit der Folterkammer und einer Sonderausstellung besuchen. Letzte Station ist die Kirche von Schönbach, die sogar mit drei herrlichen gotischen Altären aufwarten kann.

Reiseleitung: Dr. Lothar Schultes

Preis: € 68,- (Inkl. Busfahrt, Reiseleitung und Eintritte) 

Anmeldung beim Reisebüro Neubauer

Foto: Hochaltar der Pfarrkirche Schönbach, Niederösterreich. Unbekannter Meister, um 1490. Lizenzfrei unter Wikimedia Commons.

 



Di 18. bis Sa 22. Oktober 2022Bildschirmfoto 2022 05 04 um 091707

LANDESKUNDEREISE nach Trier, Mannheim und Speyer

1. Tag: 

Anreise von Linz und Wels nach Trier. Nach dem Abendessen Rundgang durch die abendliche Innenstadt (Marktplatz, Dom, Porta Nigra, römische Moselbrücke).

2. Tag: 
Rheinisches Landesmuseum: Eine einzigartige Ausstellung in der einst größten und bedeutendsten Römerstadt nördlich der Alpen stellt den Niedergang des römischen Weltreichs dar, beschäftigt sich mit Vorboten des Zerfalls, aber auch mit der Frage, was als Erbe blieb. Stadtrundgang durch das römische Trier: Konstantinbasilika, Thermen und Amphitheater. Führung durch die Ausgrabungen unter dem Dom; Rundgang im Dom, Hl. Rock-Kapelle, Kreuzgang und Liebfrauenkirche. Museum am Dom: Ausstellung: Die Rolle des Christentums in der Zeit des Zerfalls.

3. Tag: 
Stadtmuseum Simeonstift: Ausstellung: Fortleben der Römerzeit im Geistes- und Kulturleben Europas. Fahrt nach Igel an der Mosel: Besichtigung der berühmten 23 Meter hohen Igeler Säule, ein römisches Grabdenkmal einer reichen Tuchkaufmannsfamilie am Originalstandort. Fahrt nach Bad Dürkheim – Besuch der frühsalischen Klosterruine von Limburg an der Haardt am Rand des Pfälzerwaldes (die dreischiffige romanische Säulenbasilika und ihre Krypta gelten als Vorläufer des Speyrer Doms). 

4. Tag:  
Speyer: Stadtrundgang; Kaiserdom mit Krypta und Königsgräbern; Besuch der Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz: Der Aufstieg der Dynastie der Habsburger im Mittelalter (von Rudolf I. bis Maximilian I.). Mannheim: Museum im Zeughaus: Ausstellung „Die Normannen“. Als Nachfolger der Wikinger stießen sie im 9. Jhdt. von Skandinavien ins Frankenreich vor und traten zum Christentum über. Von der nach ihnen benannten Normandie aus eroberten sie Süditalien und Sizilien. Sie setzten nach England über und besiegten die Angelsachsen 1066 bei Hastings (Teppich von Bayeux!). In den eroberten Gebieten erbauten sie ihre typischen nordfranzösischen Burgen. Speziell in Süditalien schmückten sie ihre Architektur mit lombardischen, byzantinischen und islamischen Elementen. 

5. Tag: 
Fahrt nach Bad Wimpfen: Führung durch die einst größte staufische Kaiserpfalz. Heimreise über Nürnberg – Regensburg nach Wels, Linz und Altenberg.


Reiseleitung: HR Dr. Walter Aspernig

Preis: € 895,- Aufpreis EZZ: 115,- (inkl. Busfahrt, 4 x Nächtigung inkl. Halbpension, Eintritte und Führungen)

Anmeldung beim Reisebüro Neubauer

Foto/Bildrechte: Reiss-Engelhorn-Museen