Willkommen in der Stadt
Eferding

 

Stadtbild
Das Wahrzeichen der Stadt Eferding ist der weithin sichtbare barockisierte Turm der prächtigen, spätgotischen Stadtpfarrkirche. Er zeigt im weiten Land einprägsam die Stelle auf, wo einstmals hart an der Nordseite der Stadt die Donau vorbei floß.

Hauptplatz in Eferding

Den Kern der Stadt bildet der langgestreckte, rechteckige imponierend große Stadtplatz. Dessen Häuser haben vielfach dreiachsige und vierachsige Fensterfronten. Verbunden mit den verschiedenen Formen der Baustile, denen die Häuser zuzuordnen sind, ergibt sich das einzigartige Gesamtbild des Eferdinger Stadtplatzes, welcher im Norden vom Schloß Starhemberg abgeschlossen wird. Alle Häuser der Stadt werden von den Eferdingerinnen und Eferdingern laufend instandgehalten und gepflegt. Eine wunderbare Erneuerung erlebte der Schiferplatz mit der ursprünglich gotischen Spitalskirche zur seligen Jungfrau Maria und einem der ältesten Alten- und Sichenhäuser Europas, gestiftet um 1325.

 

Schloss Starhemberg

Schloß Starhemberg
Seit 1255 nachweisbar. Graf Johann II. v. Schaunberg erbaute 1416 die "Neue Veste", den Nordtrakt.
Das Verwalterstöckl, der Osttrakt, stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Fürst Georg Adam I. v. Starhemberg, schuf 1784 den Süd - und den Westtrakt.

 

Lebzelterhaus Vogl, Stadtplatz Nr.27
Das "Haus Vogl" gilt als das schönste und anziehendste Bürgerhaus Eferdings.
Seit 1683 Familienbetrieb als Wachszieher - und Lebzelterhaus, heute Cafe-Konditorei mit eigener Werkstätte.
Das Vogl-Haus besteht aus zwei gotischen Häusern, die im Laufe der Zeit, so im 17., 18. und 19. Jahrhundert, durch Um- und Zubauten zu einer einheitlichen barocken Fassadenfront umgestaltet wurden. Den Anstoß hiezu gab nicht zuletzt der Stadtbrand des Jahres 1762.

 

Spitalskirche
Diese wurde für das, um 1325 von dem Schaunbergischen Ministerialen Rudolf dem Schifer gestifteten Spital, später Landesfürstliches Baron Schifersches Erbstift genannt, gegründet.

Spitalskirche

1432 und beim großen Stadtbrand 1762 eingeäschert und wieder aufgebaut.
Die Schauseite der Kirche wird von dem gotischen Fassadenturm über dem Haupteingang beherrscht. Dieser zeigt bis etwa einem Drittel seiner Höhe einen querrechteckigen Grundriß. Dann hat er infolge der Abschrägung der Ecken die Form eines unregelmäßigen Achteckes.
Jede Achteckseite endigt in einem von Steingesimsen eingefaßten Dreieckgiebel und ist von einer Kreuzrose gekrönt. In den Giebelwinkeln je ein steinerner Wasserspeier in Form von Tier- und Menschenfratzen und einem menschlichen Körperhinterteil.
An der Nordseite des Chores befindet sich die in ihrem ursprünglichen Zustand erhaltene, gotische St.Magdalena-Kapelle. Eine hochwertige Steinarchitektur aus Granit, vermutlich aus der Zeit 1427.
Sämtliche Gewölbe, Felder und Schildbogen der Wände sind mit gotischen Freskogemälden aus der Zeit um 1430 geschmückt.